Xing verpasst sich ein neues Gewand. Im Juni wird das neue Design voraussichtlich aufgeschaltet. Ein Vorgeschmack: http://goo.gl/7DO9w
Krankengeschichten online
Swisscom bietet neu via Evita die Möglichkeit, Patientenakten online zu verwalten. Damit sind die Daten von überall her zugänglich, was gerade in Notfällen nicht unerheblich ist. In den USA werden die entsprechenden Dienste bereits ausgiebig genutzt. Und selbstverständlich berührt dieser Dienst grundlegende Aspekte der (“gefühlten”) Datensicherheit.
Wo sind die Akten sicherer aufbewahrt: zu Hause im Ordner oder verschlüsselt im Netz? Eine Frage, die man sich möglichst emotionslos stellen sollte. Die Swisscom ist sich bewusst, wie heikel das Angebot ist. Es wird ausschliesslich auf Rechnern in der Schweiz gespeichert und es werden die neueste Verschlüsselungstechnologie eingesetzt. Eine Basisversion des Dienstes ist kostenlos nutzbar. Für eine geringe Gebühr gibt es einen erweiterten Service.
http://goo.gl/0JKDE
Facebook. Aber nicht anwenden bitte.
Ganz eindeutig scheint sich die UBS doch nicht für Facebook entscheiden zu wollen. Jedenfalls könnte diesen Eindruck gewinnen, wer bei Google nach “Facebook und UBS” recherchiert. Einerseits steigt die UBS bei Facebook ein. Anderseits verbietet die Bank in einem anderen Zusammenhang Facebook. Facebook als Anlageoption, aber nicht für die Nutzung? Oder wie genau ist dies zu verstehen? http://twitpic.com/4vm3ap :-)
“Social Media – müssen wir dabei sein?”
Im aktuellen “Fokus” der Infostelle, Online-Plattform für das Sozialwesen, steht die Frage: “Social Media – müssen wir dabei sein?” Anita Hubert hat mich interviewt. Es ging zum Beispiel um die Frage, welche Reputationsrisiken Social Media im Sozialwesen mit sich bringe:
“Erfolgreiches Reputationsmanagement besteht weniger in der Verhinderung von Reputationsrisiken als in der Generierung von Reputationsgewinnen.”
Und auch die Frage nach der Zukunft von Social Media im Sozialwesen wurde diskutiert:
“In zehn Jahren werden erfolgreiche Kommunikationsstrategien (von Organisationen) mit einem Set unterschiedlicher «Sozialer Medien» rechnen. Sie werden von gesteigerter Mobilität ausgehen müssen. Das Verhältnis zwischen Privatheit und Öffentlichkeit wird sich weiter verändert haben. Eine «virtuelle Privatheit» wird entstanden sein, welche den heutigen Begriff des Privaten in Frage stellt.”
Blog-Design für die Massen
Im Juni erscheint das neue WordPress, Version 3.2. Und ab diesem Datum gibt es auch ein neues Standard-Design für WordPress, ein neues Theme für die Massen. Es nennet sich TwentyEleven und ist zurzeit noch in Entwicklung. Stärker noch als bisher wird die neue Design-Vorlage die Eingriffsmöglichkeiten der User vereinfachen.
Master in Social Informatics: Informationsevent
Seit 2000 ist die FHS St.Gallen im Bereich Social Informatics tätig und nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein. In diesem Jahr nun ist das Masterstudium erneuert worden. Am 11. Mai, 18 Uhr, findet in Rorschach eine Informationsveranstaltung speziell zu diesem Master statt.
Im Herbst beginnt die erste Studienphase. Gestartet wird mit dem Zertifikatslehrgang Medienpädagogik. Dieser kann, wie alle Schwerpunkte, für sich allein studiert und mit einem Zertifikat abgeschlossen werden. Weitere Schwerpunkte sind: Online Services und Informatik-Projektleitung.
Angesprochen sind Fachkräfte aus Sozial-, Bildungs-, Gesundheits- und Bibliothekswesen. Fachkräfte, die Neue Medien in Non-Profit-Kontexten erfolgversprechend nutzen können, sind mehr und mehr gefragt. Details: http://www.fhsg.ch/sozialinformatik
Google Sites mit mehr Schriften
Dass Google Sites weiter entwickelt wird, ist (für mich) rundum positiv. Sites ist für viele Projekte und Aufgaben genau das Richtige. Die Wiki-Funktionalität leistet gute Dienste. Neu können bei Sites mehr als 100 Schriften verwendet werden. Dies liegt an der Unterstützung der Webfont API von Google. Die Schriften übrigens müssen beim Nutzer natürlich nicht installiert sein. http://sites.google.com
Mehr für Android
Google Docs nun auch für Android, vorerst in Englisch. Es muss mindestens Android 2.1 installiert sein.
Altern im Netz
Heute Referat bei Namics St. Gallen, Ueberlegungen zum Referat “Altern im Netz”:
“Die Alten” gibt es nicht: nicht das Alter, sondern das Altern ist im Brennpunkt des Interesses.
Alter ist nur ein Aspekt, der die Ausgangslage für die Internet-Nutzung prägt, weitere sind Geschlecht, Bildung, soziales Umfeld, Technikaffinität usw.
So genannte Silversurfer und jüngere Nutzer nutzen das Internet in ähnlicher Weise.
Oekonomisch relevante Steigerungsraten bei der Internet-Nutzung sind seit 2008 fast ausschliesslich bei den Silversurfern zu sehen. Aeltere sind z. B. im “Online-Shopping” stark vertreten. 2011 nutzen annähernd gleich viel Frauen wie Männer das Internet (Referenz Deutschland). Das “soziale Web” wird stärker von Frauen frequentiert. Bei den älteren Jahrgängen sind die Frauen allerdings untervertreten (Referenz Schweiz).
Die Favoriten unter den Offliner-Argumenten sind: “zu kompliziert” und “zu unsicher“.
Onliner sehen sich auf ein unterstützendes Umfeld angewiesen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Gleichaltrige (Freundeskreis) und Jugendliche aus der Familie.
Onliner nutzen u. a. favorisiert Anwendungen, welche die “soziale Riskanz” von Echtzeitkontakten minimieren. Anderseits ist die “soziale Eichung” von Web-2.0-Anwendungen nur teilweise gelungen.
Es existiert ein normativ erzeugter Druck, wonach man wollen muss: Wer nicht im Netz ist, verhält sich ausserhalb des Zuschreibungsdreiecks: aktiv, sozial und fit. Unter solchen Bedingungen ist es schwierig, Altern als Prozess der Einschränkung zu akzeptieren.
Lernbedürfnisse und Lernchancen verändern sich im Verlauf des Lebens. Aeltere lernen nicht primär schlechter, sondern anders als Jüngere (z.B. bezüglich Vorratslernen, Grad der Alltagsplausibilisierung).
Nutzungssettings von informatischen Anwendungen sind oft über Metaphern organisiert, die (zu) stark einschränkend wirken.
Deutlich weniger als ein Drittel der älteren User sind bei der Nutzung sensorisch eingeschränkt.
Aeltere User wollen oft nicht als “ältere User” wahrgenommen werden. (“Schampoo für reifere Haare”). Menschen über 70 fühlen sich im Schnitt 13 Jahre jünger. Es gibt Hinweise, dass sie sich auch “jünger” handeln.
Die Altersgruppe zwischen 65 und 70 ist mit rund 60 Prozent im Netz vertreten. Ab 80 nimmt die Nutzungswahrscheinlichkeit massiv ab. Frauen sind im Alter stärker webabstinent.
Beispiele:
http://www.platinnetz.de – http://www.feierabend.de – http://www.seniorweb.chFrauen und Männer nutzen das Web unterschiedlich (2005):
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,392642,00.html
Danke für die Einladung, Jürg!
Apps für James Bond
Zum Beispiel: versteckte Kamera für die Androiden, http://www.mobilehiddencamera.com :-)
Google gegen Groupon
Google startet den “Schnäppchendienst” Google Offers und macht damit Druck auf Groupon, siehe http://goo.gl/vD1VP
Notiz: Mobiltelefonie und Strahlenwerte
Auffällig gut schneiden bei den SAR-Werten (Strahlenbelastung) Samsung-Geräte ab, mindestens wenn man auf inside-handy.de setzt, siehe http://goo.gl/gRr3e
Beispiel: Samsung Galaxy i9000, SAR-Wert = 0.24 W/kg, gegenüber Apple iPhone 4, SAR-Wert = 0,93 W/kg (Apple iPhone 3G = 1,38 W/kg)