Online-Kompetenz für die Generation 50plus heisst ein Projekt, das im Arbeitsbündnis von Politik, Wirtschaft und Betroffenen 2004 lanciert wurde. Inzwischen gibt es “gute Beispiele” für realisiete Projekte, diese sind auf der Projekt-Website porträtiert. Beispiel: LernNet Ahlen.
Archiv der Kategorie: Soziotechnik
Frauen im Cyberspace
Im Budrich-Verlag hat Christina Schachtner aktuell ein Handbuch für Frauen herausgegeben: Erfolgreich im Cyberspace. Das Buch enthält Aufsätze, die Mädchen und Frauen dabei unterstützen, virtuelle Netzwerke aufzubauen, zu betreiben und zu nutzen. Mit dem inhaltlichen Bezug auf die Ostschweiz gibt es beispielsweise ein solches Netzwerk: www.ostschweizerinnen.ch. Dieses wurde vor vier Jahren von Veronika Longatti und Erika Bigler initiiert.
Von der Geräte- zur Systemwelt
Wie gehen Seniorinnen und Senioren an “den Computer” heran? Wo sehen Sie Fallstricke auf dem Weg zum erfolgreichen Umgang mit informatischen Systemen? Zurzeit sind wir an solchen Abklärungen, an Studien im Kleinformat. Wir arbeiten mit Gruppen von Seniorinnen und Senioren zusammen, die den Alltag weitgehend autonom bewältigen können sowie mit Gruppen, die sich im fragilen Rentenalter befinden. “Fragil” bedeutet hier: In Teilbereichen der Alltagsbewältigung eingeschränkt sind. Sehr grundsätzlich stellt sich die Frage, inwiefern und inwieweit heutige Rentnerinnen und Renter überhaupt anders als andere Altersgruppen an die Handhabung solcher Systeme herangehen. Weiterlesen
Der Spass der Kinder am Internet
Info-Sozial macht auf das Buch “Wie entdecken Kinder das Internet?” aufmerksam. Das Buch verarbeitet Beobachtungen bei 5- bis 12-jährigen Kindern:
“Auf die Frage ob Kinder auf eine andere Weise als ihre Eltern das Internet nutzen, würde die Mehrheit mit JA antworten, aber konkret begründen können die meisten diese Vermutung nicht. Also wie genau nutzen Kinder das Internet, was interessiert sie, was macht ihnen Spass und wo haben sie Probleme? Diese und viele weitere Fragen wollen die AutorInnen des vorliegenden Buches klären.”
Interessante Hinweise zum Thema bietet übrigens aktuell auch das Weblog Netzlernen.
Schriften des Deutschen Jugendinstituts Wiesbaden, 2004. ISBN 3-8100-4227-7 (Artikel erscheint auch beim Sozialjournal.ch)
Ältere Mitarbeiter: mehr Mut, weniger Internet
“Ältere Arbeitnehmer scheuen sich laut einer Umfrage weniger vor einer Auseinandersetzung mit dem Chef und arbeiten konzentrierter als jüngere Kollegen.” Und: sie verbringen weniger Zeit beim Internet-Surfen. Dies berichtet DER STANDARD…
Internet-Nutzung und soziale Herkunft
Zwischenergebnisse einer Studie, die sich mit Unterschieden in der Internet-Nutzung von Jugendlichen unterschiedlicher sozialer Herkunft beschäftigt, liegen im PDF-Format (51 Seiten) vor. Veröffentlicht wird die Studie von der Initiative Jugend ans Netz des zuständigen Bundesministeriums. [via Info-Sozial]
Vereinsamte jugendliche Medienkonsumenten?
“Es ist ein Stereotyp, dass Jugendliche wegen des zunehmenden Medienkonsums einsam sind”, zitiert die Sonntagszeitung heute den Medienpsychologe Süss. “Nur bei einer kleinen Gruppe gebe es Konstellationen”, die zu Asozialität infolge Medienkonsums führten, schlussfolgert Simone Luchetta in ihrem Artikel. Zum Artikel in der Sonntagszeitung…
Die Grauen im Netz
In Deutschland gibt es die Initiative 50plus-ans-Netz.de. Der Name ist Programm. Gemäss dieser Initiative spielen die über 50-Jährigen für die Steigerung der Internet-Nutzung in Deutschland die entscheidende Rolle:
“Während 55 Prozent aller Deutschen über 14 Jahren online sind, nutzen die Menschen über 50 das Netz erst zu rund einem Drittel: 30,5 Prozent.”
Technikakzeptanz: Risiko als soziales Konstrukt
Michael Siegrist hat zum ZHWinfo, einer Informationsschrift der Züricher Hochschule Winterthur, einen interessanten Artikel beigesteuert: Wie Laien Technik wahrnehmen. Siegrist, Privatdozent an der Universität Zürich mit einer Gastprofessur an der ETH Zürich, geht auf die Risikonähe der Technik ein. Dabei konzeptualisiert er Risiko als “soziales Konstrukt”: Weiterlesen