Soziotechnik in der Ostschweiz

Heute findet in Wil (bei St. Gallen) die 1. Ostschweizer Soziotech-Tagung statt. Die von der FHS St.Gallen durchgeführte Veranstaltung trägt den Titel “Morgen ist anders…”. Angeboten werden unter anderem acht so genannte Micro-Workshops. In allen Workshops, die je 20 Minuten dauern, beschäftigen sich die Teilnehmer mit der Mensch-Technik-Schnittstelle, und zwar aus unterschiedlichen Optiken. Themen wie GeoMapping, Alltagstauglickeit des Internets, neue Audio-Technologien usw. werden angegangen. Die Tagung beginnt um 13.30 Uhr im Stadtsaal. Rund 150 Personen haben sich bereits angemeldet. Eröffnet wird der Event vom Rektor der Hochschule, von Sebastian Wörwag. Anschliessend führen die drei Institutsvertreter Marcel Loher, Ulrich Reimer und Reto Eugster in die Problemstellung ein. Der bekannte Schauspieler Matthias Flückiger moderiert die Tagung.

OpenOffice 3.0 verfügbar

OpenOffice ist vermutlich das Open-Source-Produkt mit der grössten Breitenwirkung. Seit heute ist die neue Version 3.0 verfügbar. Damit ist ein weiterer Meilenstein für die Open-Source-Bewegung erreicht.

Aus der Pressemeldung von openoffice.org: “OpenOffice.org 3.0 ist mächtiger als je zuvor und mit der Unterstützung von MS Access 2007 .accdb-Dateien, verbesserter Unterstützung für VBA-Makros und der neuen Fähigkeit, MS Office Open XML-Dateien zu lesen, ist es sogar noch einfacher, den Umstieg in Angriff zu nehmen,” erklärt Florian Effenberger, Vertreter des Marketing-Projektes von OpenOffice.org.

Zur Pressemeldung von heute

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Chrome: erste eigene Eindrücke

Erste eigene Versuche mit Chrome, dem neuen Browser von Google, der seit gestern in einer Beta-Version vorliegt, bestätigen: Der neue, in zwei Jahren entwickelte, Browser zeigt eine sehr gute Performance. Durchdacht ist die Benutzerführung, aufgeräumt wirkt die Oberfläche, die auch ansprechend gestaltet ist. Google hat das Tabbed-Browsing weiter entwickelt, bietet eine Privacy-Surfing-Funktion und wird ständig aktualisierte Filter gegen Malware einsetzen. Auch Browser-Standardfunktionen sind weiter entwickelt worden. Durchdacht und elegant gelöst ist meines Erachtens überdies die Lesezeichenverwaltung. Auch wenn die Mitbewerber betonen, gelassen zu bleiben: Chrome dürfte, nicht zuletzt weil Google das Produkt pusht, den Browser-”Krieg” neu entfachen.

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Daten im P2P-Netzwerk sichern

“Voila, hier kommt Wuala.” So meldet sich ein neuer und besonders innovativer Service, der eine P2P-Speicherlösung. Wuala ist ein Service des Schweizer Unternehmens Caleido, dessen Geschäftsführer Dominik Grolimund ist. (Von ihm hatten wir bereits eine CRM-Lösung im Einsatz…, Anmerkung Reto Eugster) Das Prinzip ist so einfach wie bestechend: Ich kann meine Daten in einem Peer-to-Peer-Netzwerk speichern (sichern). Zu diesem Netzwerk gehören die anderen Wuala-Nutzer. Vorteil: Die Daten sind auch dann verfügbar, wenn ein Server ausfallen sollte. Kosten für enorme Bandbreiten entfallen. Wer Platz zur Verfügung stellt, bekommt Platz für seine Datensicherung.  Natürlich sind die Daten verschlüsselt, so dass ein unerwünschter Zugriff nicht möglich ist. Wuala bietet im Weiteren die Möglichkeit des File-Sharings und ist eine Kooperation mit ifolor, einem renommierten Fotoservice, eingegangen.

Zweifelsohne handelt es sich bei Wuala um eine innovative Idee. Die einzige Hürde dürfte psychologischer Art sein: Zu vermitteln, dass heikle Daten im “dunklen Raum” eines letztlich intranspartenten Netzwerks sicher aufgehoben sind, wird nicht einfach sein. Persönlich bin ich von Idee und Lösung überzeugt. Voila, Wuala!

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Trends messen?

Mit Google Insights for Search ist es möglich, Trends bei den Suchbegriffen auszumachen. Inwieweit sich damit Internettrends oder gar weitergehende Trendaussagen von “soziologischer” Qualität machen lassen, ist meines Erachtens mindestens fragwürdig. Damit soll nicht der neue Google-Service in Frage gestellt werden. In Frage gestellt sind die Erwartungen, die mit diesem neuen Dienst verbunden sind. Die Art der Ergebnisse, die Diagramm-Qualität zum Beispiel, erweckt den Eindruck, es würden genaue Antworten gegeben. Genau besehen, liegt das Problem nicht darin, dass die Antworten unpräzis wären. Doch den wenigsten Usern ist klar, welche Qualität die Fragen haben, die mit Google Insights for Search beantwortet werden.

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Filemaker auf iPhone

Filemaker ist in der PC-Welt oft die Datenbank der Wahl, insbesondere im Schulbereich weit verbreitet. Für die FileMaker-Gemeinde gibt es eine positive Nachricht. FMTouch heisst das Tool von FMWebschool, welches die Nutzung von Filemaker-Datenbanken auf dem iPhone und dem iPod Touch ermöglicht.

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