Print kostenlos, Internet kostenpflichtig

“Magazine sollten gratis sein und Internetseiten … etwas kosten”, titelt Chris Beyeler in seinem Blog. Und weiter: “Wieso zahlt man eigentlich Geld für veraltete und zusammengefasste Informationen?” Eine gute Frage. Denn Printmedien sind unter Druck, sparen bei der journalistischen Qualität und bieten das nicht (mehr), was angesichts der Screen-Konkurrenz zu erwarten wäre: Hintergrundinformation.

Wandel bei den Print-Geschäftsmodellen ist ohnehin angesagt, ein Vorschlag, eine Denkrichtung von Beyler, http://goo.gl/1zmyq

Cloud-Speicher: Google kommt

Speicher in der Cloud wird mehr und mehr gefragt sein, gerade auch für den Normalo unter den Usern. Zurzeit stehen wir am Anfang einer solchen Entwicklung. Das Spezielle daran ist, dass sich bereits erkennbare Trends nochmals verstärken werden: mobile Nutzung des Internets, webbasiertes Office, Sharing-Modelle in der Zusammenarbeit usw.

Dropbox ist der hierzulande bekannteste Dienst. Im Geschäft etabliert ist auch Amazon. Doch nun kündigt Google an (über WSJ), einen neuen Service – DRIVE – aufstarten zu wollen, “innert Wochen oder Monaten”. Cloud-Speicherplatz in Fülle? Für den Normalo? “Für besonders grosse Datenmengen wolle Google eine Gebühr verlangen”, ist bei Heise zu lesen. Für alle anderen Datenmengen offensichtlich nicht…

Die Ankündigungen von Google werden das gesamte Anbietergefüge beim Cloud-Speicherplatz in Bewegung bringen.

Das Handy der Zukunft “lebt”

Pressetext: Auch ein Handy kann einem ans Herz wachsen. Es ist ein treuer Begleiter und hilft oft aus schwierigen Situationen heraus. Und hat sich der Nutzer erst einmal daran gewöhnt, wird aus dem seelenlosen Stück Technik ein wahrer Freund. „Wäre es dann nicht schön, wenn das Handy etwas ‚Lebendiges’ wäre?“ fragte der Gewinner des Ideenwettbewerbs initiiert von emporia. Dieser Ansatz überzeugte die Jury, bestehend aus Vertretern von emporia Telecom, Swisscom, Pro Senectute, der FHS St.Gallen sowie der Migros.

Vollständiger Pressetext zum Ideenwettbewerb… (PDF)

Social Marketing: (noch) wenig Bedeutung

Glaubt man einer aktuellen Studie, spielt Social Marketing in den Marketing-Budgets nach wie vor eine marginale Rolle. Die Quote liegt bei rund einem Prozent. Diese EHI-Befragung wird bei Heise Newsticker zitiert: http://goo.gl/fj24j

Marketing: Bedeutung Sozialer Netzwerke

Soziale Netzwerke spielen beim Marketing mehr und mehr eine wichtige Rolle. Dies zeigen Facebook-Aktivitäten von unterschiedlichsten Unternehmungen ebenso wie die Verankerung von Marketing-Aktivitäten in der Blogszene. Das Handelsblatt widmet sich in einem aktuellen Artikel der Bedeutung von sozialen Netzwerken für Marketing-Ausrichtungen. Zum Artikel im Handelsblatt

Vertrauenswürdig und am Gemeinwohl interessiert

2004 haben die Google-Gründer in einem Börsenbrief geschrieben: “Alle Informationen der Welt zu durchsuchen und zu organisieren ist eine ungewöhnlich wichtige Aufgabe, die von einem Unternehmen ausgeführt werden sollte, das vertrauenswürdig und am Gemeinwohl interessiert ist.” Dem gibt es nichts beizufügen…

Das hat Google nicht nötig

Kommentar

Google hat offenbar in 33 Ländern Fragmente aus dem Datenverkehr ungesicherter WLANs gespeichert – und dies bei Fototouren für Street View. Es handelt sich, gemäss Google, um Aufzeichnungen in 5-Sekunden-Sequenzen, um einen Fehler. Datenschützer sind zurzeit daran, offene Fragen zu klären. Soweit die Vorgeschichte.

Wer glaubt, Goolge habe es nötig, während Monaten durch die Strassen der Städte zu fahren und 5-Sekunden-Schnipsel zu sammeln, hat den Kern der Frage schlicht und einfach nicht verstanden. Google hätte ganz andere Möglichkeiten, auf Daten zuzugreifen, die bedeutend effektiver und effizienter wären. Um es klar zu sagen: Hier wird in der Möglichkeitsform gesprochen, um die (unvermeidliche) mediale Aufgeregtheit nicht leichtsinnig zu bedienen. Denn Google hat gute Gründe und existenzielle Interessen, Daten nicht missbräuchlich zu verwenden. Gerade weil alle Augen auf Google gerichtet sind, kann man sich hier sicherer fühlen als bei anderen Anbietern.

Google ist das euphorische Unternehmen schlechthin. In Hochzeiten der Euphorie ist die Gefahr gross, solche Fehler zu machen. Der Hauptfehler aber liegt meines Erachtens in der defensiven Informationspolitik von Google.

Information aus Freundschaftsnetzen

Die Bedeutung der Social-Web-Anwendungen, insbesondere von Facebook, nimmt zu. Dies haben Studien der vergangenen Wochen gezeigt. Dabei geht es meines Erachtens nicht nur und nicht in erster Linie um den quantitativen Aspekt. Erfahrungen zeigen, dass User mehr und mehr Informationen (Hinweise, Links usw.) aus den Social-Web-Netzwerken gewinnen. Gekoppelt an diese Entwicklung könnten die Suchmaschinen rasch an Bedeutung verlieren. Die Information aus den Netzwerken ist “sozial gehärtet” und damit brauchbarer als Suchmaschinen-Listen. Freundschaftsnetzwerke erfüllen die Funktion verlässlicher Informationsfilterung. Sie sind auf Personen rückführbar und erreichen dadurch eine (gewisse) soziale Verbindlichkeit. Unter dieser Perspektive ist es für Google nicht unwesentlich, wie sich die GoogleBuzz-Initiative entwickelt. Kann es Google gelingen, Buzz gegen Facebook in Stellung zu bringen?

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Woher kommen die Infos?

Open-Source-Empfehlung für Schulen

Das Schweizer Medieninstitut für Bildung und Kultur empfiehlt Schulen, gemäss einer Meldung von Heise, “ab diesem Jahr auf die Lizenzierung von Microsoft-Produkten im Rahmen des Microsoft School Agreements zu verzichten”. Kritisiert wird die Kopplung der verbilligten MS-Produkte mit dem MS-Dienst live@edu. Der Entscheid des Medieninstituts dürfte ein nicht unbedeutendes Signal in der Schweizer Bildungsszene sein. Weiter bei Heise

Outlook klar in Führung

Eine Studie, siehe fingerprintapp.com, zeigt die Rangliste bei den Mail-Clients: Outlook führt, nicht überraschend, mit 43 Prozent, gefolgt von Hotmail (17), Yahoo (13) und GMail (5). Lotus Notes bringt es gerade mal auf 0.4 Prozent. (Info via Hans-Dieter Zimmermann, GoogleBuzz)

Soical Networking: Mobiltools bevorzugt

@Raumsinn scheint mit seiner Bemerkung (bei GoogleBuzz) recht zu haben. Eine Studie zeigt, dass die Beliebtheit von Social-Web-Services direkt an die Entwicklungen der Mobiltelefonie gekoppelt ist. Denn Social Networking wird verstärkt über Mobiltools betrieben, die Bedeutung des PC nimmt dabei ab. Denn Social Networking wird mehr und mehr zur Freizeitaktivität, welche Abseits von Büro oder Homestation abläuft. Zum Artikel der Zeitung DER STANDARD