Unterschiedliche Suchergebnisse

Das Internet-Magazin zitiert die “Different Engines, Different Results”-Studie, wonach bei den grössten amerikanischen Suchmaschinen Google, Yahooo, MSN Search und Ask Jeeves nur gerade 1.1 Prozent der Resultate deckungsgleich sind. Dabei wird die erste Ergebnisseite als Referenzgrösse genommen. Getestet wurde mit 12570 Suchanfragen. Fazit: Der Einsatz von Metasuchmaschinen lohnt sich. Beispiele:

- WebCrawler.de
- MetaGer, Suche in deutschsprachigen Suchmaschinen
- MetaCrawler
- Uebersicht Metasuchmaschinen

Open Source Tutorial

Bei DEBUS! bin ich auf das Open Source Tutorial gestossen, das von breiterem Interesse sein dürfte. Geboten werden Definitionen (“freie Software”), historische Betrachtungen (zur Entstehung von Open Source), Hinweise (zu den unterschiedlichen Lizenzmodellen) sowie Einschätzungen (zu den wirtschaftliche Auswirkungen von Open Source).

Podcasting – Einführung und Übersicht

Wieder einmal ein Beitrag für die Rubrik Know how. Podcasting: Via Internet lassen sich Audiodateien in Standardformaten (wie MP3) beziehen. Dies können Radiosendungen, Kochrezpete, Interviews, Handbücher usw. sein. Bei diesem Begriff handelt es sich um ein Kunstwort, das sich aus dem “Pod” von Apples “iPod” (Musikplayer) und dem englischen Wort “Brodcasting” (Ausstrahlung, Sendung) zusammen setzt. Wie nun kommt man zu Podcast-Dateien – und zu weiteren Infos: Podster.de bietet eine Angebotsübersicht und Podcast.de führt differenziert in die Thematik ein.

“Jeder ist für 15 Leute berühmt”

Spiegel Online: “Der neue Trend des Podcasten ist letztlich nicht mehr als ambitionierter Bürgerfunk mit digitalen Mitteln. Braucht man das? Unbedingt! Solange man es nicht anhören muss.” Ein Spiegel-Artikel mit einiger Hintergrundinformation. Zum Artikel bei Spiegel Online… Nachtrag zu “Jeder ist für 15 Leute berühmt”: Wenn es denn die “richtigen” 15 sind…

Was ist FOAF?

“Friend-of-a-friend (FOAF) ist ein Internet-Standard, um Menschen und ihre Beziehungen untereinander in einer maschinen-verständlichen Form zu beschreiben.” Alp Uçkan stellt eine Webseite mit detaillierten Informationen zu FOAF zur Verfügung.

Social Software – viele Anwendungen, ein Ziel

Stephan Mosel (oder insiderhaft: Moe) muss man an dieser Stelle nicht mehr vorstellen, das Stichwort Plasticthinking genügt. Im Handelsblatt äussert er sich aktuell zu Fragen der Social Software. Um was geht es dabei? “Das ist ein weiter Begriff. Er beinhaltet Foto-Sharing, Social Bookmarks, Blogs, Wikis und Social Networking Plattformen wie openBC“, erläutert Stephan. Zum Artikel im Handelsblatt

Tipps für Corporate-Blogger

Bei Marc Baumann zitiert: Der General-Motors-Boss, selbst Blogger, gibt Tipps für seine blogunerfahrenen Kolleginnen und Kollegen. “To blog or not to blog – dies scheint in diesen Tagen die Frage unzähliger Firmenmanager zu sein, die nicht wissen, ob und auf welche Weise sie ein Unternehmens-Weblog starten sollen”, schreibt Baumann. Zu Marc Baumann

Sozialinformatik: drei Orientierungen

Mein Eintrag von heute in der Wikipedia, der freien Enzyklopädie, zum Thema Sozialinformatik passt in dieses Blog, auch wenn es nicht mehr “Weblog Sozialinformatik” heisst:

Sozialinformatik ist ein Fachbereich der Sozialen Arbeit, der sich in den letzten fünf bis zehn Jahren herausgebildet hat. Mit dem Begriff der Sozialinformatik sind inzwischen drei unterschiedliche Orientierungen verbunden:

1. Unter diesem Label können die Informatisierungsbestrebungen der Sozialen Arbeit selbst gefasst werden. Es stellen sich dann Fragen nach den optimalen Informatik-Lösungen für die Soziale Arbeit. Insbesondere geht es darum, sozialarbeitsspezifische Prozesse informatisch abbildbar zu machen.

2. Sozialinformatik kann auch als Fachbereich verstanden werden, bei dem es darum geht, Informations- und Kommunikationstechnologien im Sinne einer verbesserten gesellschaftlichen Partizipation von Betroffenen nutzbar zu machen. Damit sollen ein Fortschreiten der “digitale Armut” oder der “digitale Spaltung” verhindert werden. Denn gesellschaftliche Teilnahmechancen sind an die Möglichkeiten gekoppelt, Informationstechnologien zu nutzen.

3. Und drittens kann Sozialinformatik das Ineinandergreifen von technologischen und sozialen Entwicklungen fokussieren. In diesem Zusammenhang wird teilweise auch von “Soziotechnik” gesprochen. Zurzeit werden die sozialen Folgen von technologischen und die technologischen Folgen von sozialen Entwicklungen in der Sozialen Arbeit weitgehend ausgeklammert.

Literatur, z. B.: Jurgovsky, Manfred (2002): Was ist Sozialinformatik? In: Neue Praxis, H. 3, 32. Jg., S. 297-303