Das Home-Wiki von Freemind, der freien Mindmap-Software, bietet die Gelegenheit, Maps öffentlich zugänglich zu machen. Doch bislang ist die Ausbeute an deutschsprachigen Dateien äusserst gering. Online ist erst ein einziges Map mit einer Quellensammlung zum Thema “Bedingungsloses Grundeinkommen“. Unser Medienpraxis-Hinweis soll Freemind-User animieren, ihre Werke zu teilen…
Archiv der Kategorie: Communities
Bloggen in Russland
Das Blog Krusenstern – “Russland und die Ukraine im Fokus” – berichtet über die Blogszene in Russland. Insgesamt sei die Blogszene in Russland im Verhältnis zum Westen klein (1.15 russischsprachige Weblogs), jedoch seien statistisch gesehen
“die russischen Blogger dreimal produktiver als westlicher Blogger”.
, der Autor des zitierten Beitrags, sammelt Aussagen von russischen Bloggern, um sie in einen Artikel für eine deutschsprachige Zeitschrift einfliessen zu lassen. Siehe auch dein Beitrag im Moscow-Blog…
Alltagsorientierung überall
Dass die Zeitschrift Focus einen Lead-Artikel zum Thema Web 2.0 veröffentlicht hat, ist in der Blogszene vielfach thematisiert. In diesem Zusammenhang zeigt Focus an einem Beispiel, welches Potenzial die Video-Welle, die zurzeit das Web erfassst, mit sich bringt. Ein knapp 80-jähriger Rentner aus Grossbritannien veröffentlicht in 5-Minuten-Sequenzen bei YouTube seine Lebensgeschichte. Diese Serie ist beliebt und unter dem Titel Telling it all zu finden. Das Beispiel zeigt, wie stark der Alltag in den Fokus des Interesses rückt. Und vielleicht ist gerade dies eine der bemerkenswertesten Entwicklungen, die wir zurzeit (im Web) erleben.
Fedoras Frauenprogramm
“Das Open-Source-Projekt Fedora hat ein spezielles Frauenprogramm ins Leben gerufen, welches Anwenderinnen und Entwicklerinnen eine eigene Web-Plattform rund um die Verwendung und Entwicklung von Fedora bieten soll.” Zum Artikel im DER STANDARD…
Glücksblog: Versuch über das Glück
Ein kleines Experiment soll es werden, das neue Glücksblog. Das Konzept: Die Blog-Autoren durchforsten den täglichen Nachrichtenpool mit dem Ziel, ausschliesslich Positives herauszufiltern bzw. neu zu generieren. Doch was ist eine “positive” Nachricht? Bewertungsinstanz ist allein der publizierende Autor. “Dabei gehört es zum Spiel, einseitig positiv zu berichten. Ausgewogenheit ist mitnichten unser Ziel. Täglich gehen die Massenmedien mit uns eine Wette ein, welche lautet: Alles wird schlechter. Das Glücksblog setzt dagegen: Vieles wird besser.”
Ist dahinter ein politischen Programm oder eine neureligiöse Bewegung zu vermuten? Keineswegs. “Das Glücksblog ist ein Versuch über das Glück. Es soll Spass machen und ist für uns ein kleines Experiment”, erklärt tamür, einer der Autoren. “Wir lesen die Zeitung nun ‘gegen den Strich’, gegen die medial inszenierte Katastrophe des Alltags.”
Am frühen Abend hat sich die kleine Glücksblog-Gruppe gestern in St. Gallen getroffen und das Vorhaben einem Interessiertenkreis vorgestellt. Ein ganz und gar informelles Treffen, das von der positiven Resonanz gegenüber der Glücksblog-Idee geprägt war.
Frauen im Cyberspace
Im Budrich-Verlag hat Christina Schachtner aktuell ein Handbuch für Frauen herausgegeben: Erfolgreich im Cyberspace. Das Buch enthält Aufsätze, die Mädchen und Frauen dabei unterstützen, virtuelle Netzwerke aufzubauen, zu betreiben und zu nutzen. Mit dem inhaltlichen Bezug auf die Ostschweiz gibt es beispielsweise ein solches Netzwerk: www.ostschweizerinnen.ch. Dieses wurde vor vier Jahren von Veronika Longatti und Erika Bigler initiiert.
Frankreich: Fünf Blogger verhaftet
In Frankreich wurden fünf Blogger, die via Weblog zur Gewalt aufgerufen haben sollen, festgenommen. Der jüngste sei 14 Jahre alt, schreibt DER STANDARD…
Matthias Gutfeldt: Beobachter der CH-Blogszene
Blog.ch ist aus der Schweizer Blogszene nicht mehr wegzudenken. Der Mann hinter Blog.ch ist der Web Programmierer und Hausmann Matthias Gutfeldt, der mit seiner Familie in Bern lebt.
Medienpraxis.ch interviewte Matthias Gutfeldt (E-Mail-Interview) zu Fragen der Blogentwicklung in der Schweiz. Was interessiert ihn an der vielfältigen Blogwelt Schweiz? Weiterlesen
Die Nachbarn im Fokus
Internet-based Neighbourhood Information Systems (IBNIS): All den bestehenden Nachbarschaftsinformationssystemen im Internet ist eigen, dass sie massive soziale Auswirkungen zeitigen, dass sie mit ihren Wirkungen die soziale Struktur eines Stadtteils beeinflussen können. Offenbar gibt es vor allem in den USA immer mehr solcher Systeme, die Auskunft über die Bewohnerinnen und Bewohner eines Quartiers geben. Genutzt werden solche Systeme gemäss Heise beispielsweise dann, wenn es um einen Hauskauf geht. Auch andere Nutzungssysteme kommen einem in den Sinn: Bei Konflikten mit Nachbarn können Nachbarschaftsinformationen eine Rolle spielen. Heise bezieht sich in der Meldung auf die britischen Joseph Rowntree Foundation (JRF). Zum Artikel bei Heise… [Artikel erscheint auch bei Sozialjournal.ch]
Beispiel eines solchen IBNIS ist Homestore.
Geschlechterdifferenz beim Webdesign
Eine Studie zeigt, dass Frauen und Männer unterschiedliches Webdesign bevorzugen. Basicthinking verweist heute darauf. Frauen favorisieren im Gegensatz zu Männern beispielsweise Designs, die stark mit Farben arbeiten. Männern sind klare Linien wichtig, sie bevorzugen auch eine “formale” Typografie. Auch beim Sprachstil lassen sich Unterschiede feststellen. Männer stehen im Gegensatz zu Frauen eher auf einen Expertensprachstil. Dies lässt sich einer Presseinformation der Universität Glamorgan entnehmen. Originalton:
“Where visuals are concerned, males favour the use of straight lines (as opposed to rounded forms), few colours in the typeface and background, and formal typography. As for language, they favour the use of formal or expert language with few abbreviations and are more likely to promote themselves and their abilities heavily.”
“Weltumspannendes Netz”
Wenn es nach Jimmy Wales geht, wird es bis 2015 ein weltumspannendes Wikipedia-Netz geben und die kostenlose Internet-Enzyklopädie wird in praktisch allen Sprachen verfügbar sein. Der Wiener Standard berichtet über die Wikimania in Frankfurt. Zum Artikel im Der Standard…
Ihr seid alle Bär
Oder sind wir alle (Braun-)Bär? 20Minuten mit einem echten Kreativbeitrag… Vielleicht gibt es hier später einmal die nötige Unterstützung.
Update: Dem Medienspiegel sind überdies “kreative” Titelsetzungen in anderen Zeitungen aufgefallen.