“Ich würde auf Twitter nicht verzichten wollen. Ich bin so gut informiert wie niemals zuvor, weil ich den richtigen Trüffelschweinen folge.” Dies sagt Wibke Ladwig im Interview “Durch Twitter können Verlage direktes, unverfälschtes Feedback erhalten”. Ein interessanter Text bei Verlage der Zukunft…
Archiv der Kategorie: Communities
eSociety-Ostschweiz rüstet sich
Die FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, etabliert zurzeit den Kompetenzbereich eSociety. Hans-Dieter Zimmermann, auch in der Social-Media-Szene kein Unbekannter, leitet diesen Schwerpunkt in der Ostschweiz. Bereits heute ist die Hochschule – über ihre verschiedenen Institute – in unterschiedlichen eSociety-Projekten engagiert. Im kommenden Jahr werden auch Events lanciert. Vor rund einem Monat fand der Sozialinformatik-Event 2010 statt.
Quartierpalaver
Heute ist das Blog Quartierpalaver gestartet. Es geht um ein Storytelling Projekt in Rorschach, in der Ostschweiz. “56 Studierende der FHS St.Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit, versuchen im Rahmen eines Medienseminars … der Bevölkerung Stimme und Gesicht zu verleihen.” Selina Ingold und Mark Riklin sind für das Medienseminar verantwortlich. Dani Fels wirkt aktiv mit.
Knapp 90 Prozent wollen Social Web
Die Schweizerische Kriminalprävention, Neuchatel, schreibt in der Einleitung zu Safersurfing:
“Laut einer Umfrage von 2009 (Quelle: http://eiaa.net) können sich 89% der europäischen Jugendlichen ein Leben ohne Soziale Netzwerke wie Netlog & Co. nicht mehr vorstellen.”
Lokalblog aus Rorschach
In Rorschach führt der SP-Politiker Res Lerch ein “Wahlblog“. Dieses Blog befasst sich mit Themen rund um die Regionalentwicklung und ist über das ursprüngliche Ziel, Stimmen und politische Stimmung zu generieren, hinaus gewachsen. Inzwischen hat sich ein Kreis von Stammleserinnen und Stammlesern gebildet. Und auch an Kommentaren fehlt es nicht. Immerhin 13 Kommentare gibt es zum aktuellen Beitrag (16.11.2008).
Lerch hat die Weblog-Inhalte nun auch zwischen zwei Buchdeckel gepresst. “Blogologisches” nennt sich das Buch zum Blog, das die Entwicklung der Community-Bildung gut nachzeichnet. Allerdings kann man am Beispiel dieses Buches einmal mehr aufzeigen, wo die Grenzen eines Transfers von Weblog-Beiträgen in das Buchformat sind.
Fazit: Lerch zeigt ein Beispiel, wie sich das Blog-Format für die Community-Bildung in lokalen Verhältnissen nutzen lässt. Er zeigt überdies, dass es eine Frage des Engagements ist, ob ein solches Vorhaben gelingt oder misslingt. Offensichtlich bringt Lerch das nötige Engagement auf.
Weitere Beispiele solcher Lokalentwicklungs-Blogs sind willkommen (siehe Kommentarfunktion).
StudiVZ tritt OpenSocial bei
Diese Entwicklung ist für das Social Web insgesamt bedeutungsvoll: Wie dem Heise-Newsticker zu entnehmen ist, tritt das Studierendennetzwerk studiVZ der Initiative OpenSocial bei. OpenSocial wurde von Google lanciert und definiert Schnittstellen für die Entwicklung von Social-Web-Anwendungen. Ziel der OpenSocial-Initiative ist es, Tools im Rahmen unterschiedlicher Web-Plattformen einsatzfähig zu machen. Der OpenSocial-Initiative gehören beispielsweise auch MySpace oder Xing an. Facebook hingegen ist auf Distanz zu OpenSocial gegangen.
Als das Bewerten noch geholfen hat
Immer öfters treffe ich in den Weiten des Internets auf “Qyper”, obwohl in meinem nähren Umfeld noch wenige Qype kennen. Qype ist ein Netzwerk, ein Modell der Community-Bildung, und gemäss Selbstaussage “Deutschland grösstes Bewertungsportal für Lokales”. Von den Qypern werden Restaurants, Freizeitangebote, Services usw. bewertet, jedenfalls vieles, was das Alltagsleben ausmacht. Das Ergebnis ist eine Art bunter Städteführer, den die Community gemeinsam erstellt und kontinuierlich weiter entwickelt. Einmal mehr ist das Vertrauen in die “Schwarmintelligenz” ungebrochen…
Immerhin ist Qype in diesem Jahr von der Zeitschrift Focus mit einem “sehr gut” bewertet worden. Acht ähnliche Angebote wurden verglichen. Und tatsächlich: Zu mir bekannten Orten finde ich Informationen, die grösstenteils nachvollziehbar sind. Übrigens, wer sich an die Vorvergangenheit des Bloggens erinnert, kennt Stephan Mosel, besser bekannt als Moe. Stephan arbeitet bei Qype. Kein Wunder also, dass bei Qype auch gebloggt wird…
Das Internet insgesamt entwickelt sich zu einer Bewertungsinstanz. Zu “meinen” Ferienhotels, den Stränden und Restaurants, Websites und Elektronikprodukten, Hochschulen und Professoren, TV-Serien und Freizeitfotos usw. finden sich Bewertungen, die ohne Rahmeninformation wenig, meistens gar nichts, aussagen. Diese Bemerkung spricht nicht gegen Qype. Nur: Es ist eine schwierige Aufgabe, sich als Bewertungsportal von der grassierenden Bewertungsmanie abzusetzen.
Nischen-Gemeinschaften
Erst verspätet bin ich auf einen Artikel im Blog Medinfo gestossen, der sich mit “Nischen-Gemeinschaften” im Web befasst. Diesbezüglich sind viele “kleine Welten” am Entstehen, insbesondere Wissenschaftler schaffen “Untergruppen” im Netz. Allerdings ist es beispielsweise über Xing ebenfalls möglich, Nischen zu bilden (Gruppen) – und dies kann insofern sinnvoller sein, als weit verbreiteten Services wie Xing beides bieten: Frequenz und spezifische Perspektiven.
Der alte Mann und das Internet
Ohne zu übertreiben, kann man sagen, Peter Oakley sei zum YouTube-Star geworden. Vor rund einem Jahr hat er sein erstes selbst produziertes Video eingespielt. Sein Konzept ist einfach: Er sitzt vor die Kamera und berichtet, mittlerweile 80jährig geworden, von seinem Leben. Eingespielt werden seine Video-Schnipsel bei YouTube. Inzwischen ist Oakley auf dem Weg, TV-relevant zu werden… Bekannt geworden ist der Brite unter dem Pseudonym Geriatric1927. In der letzten Medien-Beilage hat sich auch die Neue Zürcher Zeitung dem Phänomen Geriatric1927 angenommen. Zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung…
Wie MySpace – oder doch anders?
MySpace, die Tausch- und Selbstdarstellungsbörse im Internet, ist mit einem weiteren Konkurrenten konfrontiert. Bloomstreet ist seit wenigen Tagen in die Beta-Phase gestartet und zielt in erster Linie auf die Zielgruppe Jugendlicher und junger Erwachsener. Noch mehr Bild, noch mehr Video, Chat-Boxen, Spiele usw. Die in Berlin-Kreuzberg angesiedelte Firma kann auf die Unterstützung von Bertelsmann bauen. Zu Bloomstreet gibt es auch ein Blog.
Social Networking: Ning
Mindmaps teilen
Das Home-Wiki von Freemind, der freien Mindmap-Software, bietet die Gelegenheit, Maps öffentlich zugänglich zu machen. Doch bislang ist die Ausbeute an deutschsprachigen Dateien äusserst gering. Online ist erst ein einziges Map mit einer Quellensammlung zum Thema “Bedingungsloses Grundeinkommen“. Unser Medienpraxis-Hinweis soll Freemind-User animieren, ihre Werke zu teilen…