Wir haben gute Erfahrungen mit dem Wiki-Hosting-Service von Wikispaces gemacht. Dehalb ist nun unter Services ein entsprechender Link gesetzt. Öffentliche Wikis können dort kostenlos erstellt und gehostet werden. Die Pädagogische Hochschule Bern hat bei Swisseduc zudem eine Anleitung für Wikispaces publiziert (als PDF-Datei).
Archiv der Kategorie: Angebote
Blogs für Lernende und Lehrende
Basierend auf WordPress, hostet Edublogs bereits über 100’000 Blogs. Studierende, Professoren, Forscher usw. können kostenlos Weblogs einrichten. Zudem werden kostenpflichtige Campus-Lösungen angeboten, die unter anderem einen weiter reichenden Support beinhalten.
Arbeitgeber bewerten – und vieles mehr
Die Karriereplattform Yourcha ist in der Schweiz an den Start gegangen. Unter anderem bietet Yourcha die Möglichkeit, Arbeitgeber zu bewerten, und dies anonym. Yourcha bringt Stellensuchende und Stellenbietende zusammen. Es steht eine grosse Menge qualifizierter Informationen zur Verfügung und die Plattform soll ausgebaut werden. Yourcha bietet “die Umkehrung des klassischen Bewerbungsprozesses: Arbeitnehmer bewerben sich nicht länger auf die Stellenanzeige eines Unternehmens, stattdessen stellen sich die Firmen mit konkreten Job-Angeboten bei geeigneten Kandidaten vor”, ist der Selbsterklärung zu entnehmen. Wer es genauer wissen will: Zur Webseite der Karriereplattform… (Quelle: Anbieter)
Als das Bewerten noch geholfen hat
Immer öfters treffe ich in den Weiten des Internets auf “Qyper”, obwohl in meinem nähren Umfeld noch wenige Qype kennen. Qype ist ein Netzwerk, ein Modell der Community-Bildung, und gemäss Selbstaussage “Deutschland grösstes Bewertungsportal für Lokales”. Von den Qypern werden Restaurants, Freizeitangebote, Services usw. bewertet, jedenfalls vieles, was das Alltagsleben ausmacht. Das Ergebnis ist eine Art bunter Städteführer, den die Community gemeinsam erstellt und kontinuierlich weiter entwickelt. Einmal mehr ist das Vertrauen in die “Schwarmintelligenz” ungebrochen…
Immerhin ist Qype in diesem Jahr von der Zeitschrift Focus mit einem “sehr gut” bewertet worden. Acht ähnliche Angebote wurden verglichen. Und tatsächlich: Zu mir bekannten Orten finde ich Informationen, die grösstenteils nachvollziehbar sind. Übrigens, wer sich an die Vorvergangenheit des Bloggens erinnert, kennt Stephan Mosel, besser bekannt als Moe. Stephan arbeitet bei Qype. Kein Wunder also, dass bei Qype auch gebloggt wird…
Das Internet insgesamt entwickelt sich zu einer Bewertungsinstanz. Zu “meinen” Ferienhotels, den Stränden und Restaurants, Websites und Elektronikprodukten, Hochschulen und Professoren, TV-Serien und Freizeitfotos usw. finden sich Bewertungen, die ohne Rahmeninformation wenig, meistens gar nichts, aussagen. Diese Bemerkung spricht nicht gegen Qype. Nur: Es ist eine schwierige Aufgabe, sich als Bewertungsportal von der grassierenden Bewertungsmanie abzusetzen.
Kostenloses Surfen in Bern
Wer in Bern lebt, kann das Internet mit grosser Wahrscheinlichkeit kostenlos nutzen. Drei Firmen, Espace Media, TheNet Internet Services sowie Energie Wasser Bern sind für die Erweiterung des Hotspot-Netzes verantwortlich. Damit gehört Bern zu den Städten mit besonders gut ausgebauter informatischer Grundversorgung.
Yahoo setzt auf Social Networking
Während Yahoo bezüglich möglicher Übernahmen in aller Munde ist, bahnen sich im Leistungskatalog wesentliche Neuerungen an. Yahoo hat in diesen Tagen die Yahoo Open Strategy einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Stärker als bisher wird Yahoo Leistungen im Bereich des Social Networkings anbieten und damit Dienste wie MySpace oder Facebook konkurrenzieren. Im Zentrum der miteinander verdrahteten Yahoo-Services wird das Webmail stehen. Dieses soll eine Art Regiezentrum darstellen. Insgesamt folgt Yahoo mit den neuen Services den Zeichen der Zeit.
Mindmap-Bibliothek
Mappio bietet eine Bibliothek mit über 1000 Mindmaps. Zu finden sind die Mindmaps in unterschiedlichen Formaten: als Freemind-, Mindmap- oder Grafik-Dateien. Zwei Beispiele: Freemind-Funktionalität, Social Bookmarks.
Politologie-Weblog
Zu den Lehrveranstaltungen des Politologen Claude Longcamp gibt es ein Weblog: Zoonpoliticon. Im aktuellen Artikel werden unterschiedliche sozialwissenschaftliche Handlungstheorien miteinander verglichen.
Selbst- und Fremdbild im Web
Das Problem ist bekannt. Immer öfters wird Google kontaktiert, um Informationen über eine Person, beispielsweise in Bewerbungsverfahren, zu ermitteln. Pech, wer dann in ungünstigem Licht erscheint. Grundsätzlich gibt es zwei Umgangsweisen mit diesem Problem. Man kann die Selbstdarstellung im Web so günstig zu platzieren versuchen und so umfassend gestalten, dass Fremddarstellungen auf prominenten Suchmaschinenplätzen kaum mehr auftauchen. Oder man kann gegen kompromittierende Informationen vorgehen und versuchen, das Netz davon zu säubern. Zur Umsetzung der zweiten Strategie gibt es Services wie WebReputation. Diese Firma bietet nicht nur die Möglichkeit der Suchmaschinenrecherche, sondern auch das von Suchmaschinen nicht erfasste so genannte Deep Web (oder Datenbanken) werden in das Verfahren einbezogen. Der Anwalt Michael Fertik hat die Firma gegründet. Wie der Sonntagszeitung vom 24.2.2008 zu entnehmen war, beschäftigt die Firma mittlerweile bereits 50 Angestellte für 4000 Kunden (Seite 105). Man kann sich gut vorstellen, dass sich Firmen wie WebReputation in einem boomenden Markt bewegen.
Kathrin-Hilber-Blog gestartet
Die St. Galler Regierungsrätin Hilber, bis vor kurzem noch Ständeratskandidatin, hat ihr Weblog gestartet, das Kathrin-Hilber-Blog.
Historische Entwicklungen darstellen
Timeline heisst ein relativ neues Web-2.0-Angebot, dem eine bemerkenswerte Idee zu Grunde liegt: Es können Zeitachsen mit Schlüsselereignissen zu einem Thema erstellt werden. Damit können historische Entwicklungen visualisiert werden, z. B. die Entwicklung des “Lokal-Players” Google zum heutigen Weltunternehmen. Als Ergebnis liegen “Timelines” vor, die kommentiert, geteilt und diskutiert werden können. Selbstverständlich ist das Angebot noch im Beta-Stadium, wie es sich für eine “richtige” Web-2.0-Anwendung gehört.
“Opa 2.0″
Familien-Communities scheinen der Knüller der Saison 07 zu werden. Jedenfalls bekommt diesen Eindruck, wer aktuell den Artikel Opa 2.0 bei Spiegel Online liest. Web-Plattformen bieten die Möglichkeit, Familiengeschichte(n) zu schreiben, Stammbäume zu erstellen, Verwandtschaften zu klären usw. Verwandt.de ist beispielsweise eine solche Plattform. Grossfamilien finden hier bestimmt eine wirkungsvolles Tool, um sich die Orientierung durch den Verwandtschaftsdschungel zu sichern.