Google auf Einkaufstour

Google ist weiterhin offensiv unterwegs. Aktuelle Meldung aus dem Google-Zentrum: Die Firma kauft die Online-Fotobearbeitung Picnik. Für rasche Ergebnisse bei nicht sonderlich komplexen Aufgaben ist das Tool eine gute Wahl.

Sozialwissenschaften und Open Access

Seit zwei Jahren verfügbar, heute wieder daran erinnert worden:

“Das Social Science Open Access Repository (SSOAR), ein Open-Access-Dokumentenserver für die Sozialwissenschaften, dient der Erschliessung und Archivierung wissenschaftlicher Literatur (Volltexte) aus den deutschsprachigen wie internationalen Sozialwissenschaften.”

Eine nützliche Web-Ressource: Der Expansionstrend bei diesen Initiativen steht, so meine Unterstellung, für die zunehmende Akzeptanz der Open-Access-Philosophie.

“SSOAR wurde als DFG-gefördertes Gemeinschaftsprojekt des Centers für Digitale Systeme (CeDiS), des Instituts für Qualitative Forschung (IQF, beide Freie Universität Berlin) und GESIS – Leibniz Institut für Sozialwissenschaften aufgebaut.

E-Society-Weblog eröffnet

Der Interdisziplinäre Forschungsbereich eSociety der FHS St.Gallen ist neu mit einem Weblog in der Social-Web-Welt präsent. Am eSociety-Schwerpunkt beteiligen sich verschiedene Institute der Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Knol auch deutschsprachig

Knol heisst die Wissensplattform von Google, die nun auch in einer deutschsprachigen Version online ist. Während bei Wikipedia mehrere Autoren an einem Artikel arbeiten, setzt Knol anders an. Bei Knol kann jeder Beitrag einem Autor zugerechnet werden, und dieser ist prinzipiell identifizierbar. Die Quellentransparenz ist deshalb gegeben. Bei Knol – und auch das ist charakteristisch für die Google-Lösung – gibt es keine thematische Einschränkung: Zu allen möglichen Themen können Artikel veröffentlicht werden. Gefordert ist eine eingängige Gliederung. Die Artikel können überdies kommentiert werden.

Interview mit dem Knol-Projektleiter Dupont in der Wochenzeitung Zeit…

Internet per Handy: Social Web beliebt

Für die Internet-Nutzung per Handy wird oft Operas Mini-Browser verwendet. Nun hat der Hersteller des Browsers, gemäss Heise Newsticker, die Zugriffsdaten veröffentlicht. Und tatsächlich: Social-Web-Anwendungen rangieren weit vorne auf der Beliebtheitsskala. In diesem Ausmass erstaunt die Popularität dieser Anwendungen nun doch, insbesondere bei der Nutzung via Handy. Von den Anwendern favorisiert werden beispielsweise StudiVZ und Wer-kennt-wen sowie Jappy.

Xingen als Trend

Die NZZ am Sonntag widmet sich im Wirtschaftsteil vom 18.5.2008, Seite 45, dem “Internet-Pionier” Lars Hinrichs. Hinrichs ist Gründer von Xing, 2003 unter dem Label OpenBC online gegangen. In der Tat, wer sich die Zahlen im aktuellen Artikel zu Gemüte führt, kann zu keinem anderen Schluss kommen: Xing, das ist eine Erfolgsgeschichte. 7,5 Millionen Mitglieder zähl Xing heute. “In einigen europäischen Grossstädten ist nahezu die komplette Geschäftswelt vertreten (bei Xing, Anmerkung Redaktion) – etwa sieben bis acht Prozent der Bewohner des Grossraums Zürich, zwölf Prozent der Frankfurter und jeder zehnte Münchner”, fasst die NZZ am Sonntag zusammen…

Mapper: Einladungen und mehr…

Innovatives von local.ch: Mittels mapper.ch können Einladungen und Wegbeschreibungen (Geo Tagging) erstellt und per Mail verschickt werden. Unser Schnell-Test hat gezeigt, dass mapper.ch auf elegante Art funktioniert. Doodle- und Routenplanerfunktionalität sind eingebaut. Teilweise ist eine Registrierung nötig. Mehr und mehr wird ersichtlich, wie Geo Tagging die Zukunft von Socia-Web-Applikationen beeinflussen kann. Es reichen übrigens vier Anwendungsschritte, um jemanden mittels mapper.ch einzuladen.