Sie können einen Fünftel ihrer Arbeitszeit für selbst lancierte Projekte verwenden, die Google-Mitarbeiter. Und gerade diese Projekte bringen es oft zu beachtlichen Erfolgen. Mit GoogleModerator steht eine weitere Neuentwicklung zur Verfügung, freilich erst in der Vorphase. Eine mögliche Anwendung: Mit GoogleModerator kann das Publikum bereits bei der Vorbereitung eines Referats einbezogen werden.
Archiv für den Monat March 2010
Online, alles online
Prüfenswerte Social-Web-Anwendungen:
Von PDF zu Word: pdftoword.com
Online-Betriebssystem: icloud.com
Bildbearbeitung: picnik.com
Mindmapping: mindmeister.de
Brainstorming: bubbl.us
Virentest: virustotal.com/de
GoogleSites (Wiki): sites.google.com
Online-Drive: mydrive.ch
Online-Verschlüsselung: steganos.com (Freecrypt)
(Prüfen Sie die Tools bzw. die Nutzungsbedingungen genau. Die Hinweise sind nicht als Empfehlungen zu verstehen.)
Mindmeister mit neuen Funktionen
Mindmeister, “die Online Mind Mapping Software”, kommt mit neuen Funktionen daher. Beispielsweise kann das Design der Maps rasch verändert werden, die Sidebar ist individualisierbar, Statistik-Funktionen stehen zur Verfügung usw. Gelungen ist übrigens die iPhone-Integration von Mindmeister. Es steht seit längerem ein kostenpflichtiges App zur Verfügung. Weitere Infos zum Update bei Mindmeister…
Information aus Freundschaftsnetzen
Die Bedeutung der Social-Web-Anwendungen, insbesondere von Facebook, nimmt zu. Dies haben Studien der vergangenen Wochen gezeigt. Dabei geht es meines Erachtens nicht nur und nicht in erster Linie um den quantitativen Aspekt. Erfahrungen zeigen, dass User mehr und mehr Informationen (Hinweise, Links usw.) aus den Social-Web-Netzwerken gewinnen. Gekoppelt an diese Entwicklung könnten die Suchmaschinen rasch an Bedeutung verlieren. Die Information aus den Netzwerken ist “sozial gehärtet” und damit brauchbarer als Suchmaschinen-Listen. Freundschaftsnetzwerke erfüllen die Funktion verlässlicher Informationsfilterung. Sie sind auf Personen rückführbar und erreichen dadurch eine (gewisse) soziale Verbindlichkeit. Unter dieser Perspektive ist es für Google nicht unwesentlich, wie sich die GoogleBuzz-Initiative entwickelt. Kann es Google gelingen, Buzz gegen Facebook in Stellung zu bringen?

Woher kommen die Infos?
Freemind bei Wiwi-Treff
Wiwi-treff.de stellt aktuell die Open-Source-Software Freemind vor…
Open-Source-Empfehlung für Schulen
Das Schweizer Medieninstitut für Bildung und Kultur empfiehlt Schulen, gemäss einer Meldung von Heise, “ab diesem Jahr auf die Lizenzierung von Microsoft-Produkten im Rahmen des Microsoft School Agreements zu verzichten”. Kritisiert wird die Kopplung der verbilligten MS-Produkte mit dem MS-Dienst live@edu. Der Entscheid des Medieninstituts dürfte ein nicht unbedeutendes Signal in der Schweizer Bildungsszene sein. Weiter bei Heise…
Plattform für Schweizer Innovatoren
Eine Plattform für Schweizer Innovatoren zu schaffen, ist das Ziel des Instituts für Jungunternehmen. Mit dem neuen Social-Web-Engagement inno-swiss.com ist der Grundstein gelegt. Mit dabei ist unter anderem auch die Gebert Rüf Stiftung. Warum inno-swiss.com?
“The Inno-Swiss platform is dedicated to boost Swiss innovation and entrepreneurs on the international scene. Join us to discover the latest about start-ups, share and promote your activities, connect with more innovators.”
Quartierpalaver
Heute ist das Blog Quartierpalaver gestartet. Es geht um ein Storytelling Projekt in Rorschach, in der Ostschweiz. “56 Studierende der FHS St.Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit, versuchen im Rahmen eines Medienseminars … der Bevölkerung Stimme und Gesicht zu verleihen.” Selina Ingold und Mark Riklin sind für das Medienseminar verantwortlich. Dani Fels wirkt aktiv mit.
Knapp 90 Prozent wollen Social Web
Die Schweizerische Kriminalprävention, Neuchatel, schreibt in der Einleitung zu Safersurfing:
“Laut einer Umfrage von 2009 (Quelle: http://eiaa.net) können sich 89% der europäischen Jugendlichen ein Leben ohne Soziale Netzwerke wie Netlog & Co. nicht mehr vorstellen.”
eInclusion in der Schweiz
Der Begriff ist auch in der Schweizer Politik verankert, spätestens seit 2007: einclusion. Unter diesem Label werden Partizipationschancen bzw. -defizite bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) thematisiert.
“Der Bundesrat hat seit 1998 eine Strategie, die für die Informationsgesellschaft in der Schweiz grundlegend ist. Die Strategie betont, wie wichtig es ist, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz Zugang zu den IKT haben und damit kompetent umgehen können”, ist auf der Website einclusion zu lesen.
Seit 2007 gibt es in der Schweiz das Netzwerk “Digitale Integration Schweiz”. Dieses Netzwerk hat einen Aktionsplan verfasst, der die unterschiedlichen Engagements strukturiert. Aktionsplan und weitere Infos sind unter einclusion.ch zu finden.
Outlook klar in Führung
Eine Studie, siehe fingerprintapp.com, zeigt die Rangliste bei den Mail-Clients: Outlook führt, nicht überraschend, mit 43 Prozent, gefolgt von Hotmail (17), Yahoo (13) und GMail (5). Lotus Notes bringt es gerade mal auf 0.4 Prozent. (Info via Hans-Dieter Zimmermann, GoogleBuzz)
58 Prozent der 65- bis 70-Jährigen im Netz
Die heute in der Schweizer Presse mehrfach zitierte und fokussierte Studie der Universität Zürich, Zentrum für Gerontologie, über die Internetnutzung von Senioren, wird unterschiedlich gedeutet. Dass 58 Prozent der Senioren zwischen 65 und 70 surfen, zeigt, dass in diesem Altersbereich der Nutzeranteil gestiegen ist. (85-Jährige = 8 Prozent) Anderseits wird mit dieser Zahl der “digitale Generationengraben” sichtbar. Der Nutzeranteil bei den Jüngeren ist teilweise deutlich höher, insgesamt nutzen rund zwei Drittel der Bevölkerung das Internet.
- Sie Online-Studie von ARD und ZDF, Artikel zur Typologisierung von Nutzern
- NZZ-Artikel