Bald ist es wieder soweit: Wenn die Tage länger und wärmer werden, findet in Berlin die re:publica statt. Vom 14. bis zum 16. April 2010 dreht sich alles um das Echtzeit-Web. Unter dem Titel “nowhere“, welcher das Jetzt und Hier und gleichzeitig das Nirgendwo des Social Web impliziert, wird über Themen wie Internetmeme, das Internet als Lebens- und Kommunikationsraum, Zensur im Internet etc. gesprochen. Mehr Informationen zur vierten Durchführung dieser Social-Media-Konferenz: Internetseite re:publica 2010.
Informelles Lernen soll “sichtbar” und zugänglich werden. Doch wie kann dies geschehen? Kompetenzbilanzierung ist ein Schlüsselbegriff, der in diesem Zusammenhang oft genannt wird. Das Blog informelles-lernen.de verweist auf eine Website der Berufsberatung des Kantons Zürich. Dort wird das Verfahren der Kompetenzbilanzierung nachvollzogen. Zum Artikel bei informelles-lernen.de.
Der bekannte taz-Blogger Hans Pfitzinger ist gestorben. Die taz bezeichnete ihn als den “lautesten” taz-Leser. Zum Artikel in der taz…
@Raumsinn scheint mit seiner Bemerkung (bei GoogleBuzz) recht zu haben. Eine Studie zeigt, dass die Beliebtheit von Social-Web-Services direkt an die Entwicklungen der Mobiltelefonie gekoppelt ist. Denn Social Networking wird verstärkt über Mobiltools betrieben, die Bedeutung des PC nimmt dabei ab. Denn Social Networking wird mehr und mehr zur Freizeitaktivität, welche Abseits von Büro oder Homestation abläuft. Zum Artikel der Zeitung DER STANDARD…
Zum “Internationalen Tag der Langsamkeit” starteten unter anderem Studierende des Ostschweizer Zertifikatslehrgangs Medienpädagogik am Bahnhof St. Gallen heute Mittag eine Aktion. Für zehn Minuten konnte das Handy in Obhut gegeben werden: zehn Minuten Unerreichbarkeit scheinen fast unerreichbar… Es braucht viel Aktivität, um Aktivität einzudämmen. Die Vorankündigung gibt Details preis… (Artikel von Martin Hofmann)
Der Lehrgang Medienpädagogik wird gemeinsam von der Pädagogischen Hochschule St. Gallen sowie der FHS St.Gallen angeboten. In diesem Jahr zum dritten Mal.
Am 5. November dieses Jahres startet der dritte Zertifikatslehrgang Medienpädagogik in Rorschach, in der Ostschweiz. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften, FHS St.Gallen, und die Pädagogische Hochschule St. Gallen haben das Studium gemeinsam entwickelt. Auch bei der Durchführung engagieren sie sich gemeinsam: verwirklichte Interdisziplinarität.
Dass die Frage nach dem Umgang mit neuen Medien für Eltern, in der Schule, in der Sozialpädagogik, in der Soziokultur, im Bibliothekswesen usw. eine wichtige Rolle spielt, ist heute Allgemeingut. In den Medien werden oft “Gefahren” der Mediennutzung fokussiert. Der Medienpädagogik wäre die Rolle zugedacht, pessimistische Zukunftsszenarien aufzuzeigen. Sie wird zur Warninstitution.
Dass solcher pädagogischer Kulturpessimismus ungeeignet ist, gesellschaftliche Entwicklungen aufzuhalten, zeigt die Geschichte. Dass es sinnvollere Möglichkeiten gibt, die Reflexion über Chancen und Risiken der Mediennutzung zu fördern, zeigt der Stand aktueller Medienpädagogik. Gerade die Medienforschung bietet solide Grundlagen für die Einschätzung aktueller Trends.
Das Studium Medienpädagogik macht Medienentwicklungen nachvollziehbar und verständlich. Diese werden in einen Zusammenhang zu gesellschaftlichen Entwicklungen gebracht. Dabei befähigt das Studium, medienpädagogische Ansätze in der Praxis umzusetzen: im Klassenzimmer und der Elternarbeit ebenso wie in der sozialpädagogischen Einrichtung, im Jugendzentrum, in der Kulturarbeit, bei der Online-Beratung oder im Alltag der Bibliothek (des Dokumentationszentrums).
Schwerpunkte des Studiums sind Medienforschung, Medienerziehung, Mediendidaktik, Mediengestaltung sowie Praxisprojekte. Der Lehrgang Medienpädagogik kann an das Masterstudium Sozialinformatik angerechnet werden. Weitere Infos…
Seit zwei Jahren verfügbar, heute wieder daran erinnert worden:
“Das Social Science Open Access Repository (SSOAR), ein Open-Access-Dokumentenserver für die Sozialwissenschaften, dient der Erschliessung und Archivierung wissenschaftlicher Literatur (Volltexte) aus den deutschsprachigen wie internationalen Sozialwissenschaften.”
Eine nützliche Web-Ressource: Der Expansionstrend bei diesen Initiativen steht, so meine Unterstellung, für die zunehmende Akzeptanz der Open-Access-Philosophie.
“SSOAR wurde als DFG-gefördertes Gemeinschaftsprojekt des Centers für Digitale Systeme (CeDiS), des Instituts für Qualitative Forschung (IQF, beide Freie Universität Berlin) und GESIS – Leibniz Institut für Sozialwissenschaften aufgebaut.
Seit Dienstag ist GoogleBuzz aktiviert. Das Echo auf die neueste Google-Entwicklung ist enorm. Twitter-Killer? Datenschutz-Super-GAU? Endlich die Integration von Microblogging in eine Mail-Umgebung? Definitive Vereinfachung der Kommunikationswege? Siegfried Hirsch kommentiert differenziert das Tool, die Aufregung um Buzz sowie mögliche Marktentwicklungen. Was mich betrifft: Es lohnt sich, GoogleBuzz mindestens auszuprobieren.
Am 9.1.2010 habe ich auf einen Artikel in der Fachzeitschrift des Verbandes Curaviva, Themenschwerpunkt Soziotechnik, verwiesen. Inzwischen ist das Interview (Susanne Wenger/Reto Eugster) mit dem Titel “Menschen im Alter können nicht mit moderner Technik umgehen? Ein Vorurteil!” als PDF-Datei im Internet verfügbar…
Matthias Roh stellt im Weblog unter informelles-lernen.de einen Text von Bernhard Schmidt vor. Es handelt sich um dessen Habilitationsschrift. Rohs Text basiert auf einer Forschungsarbeit: Es geht um die Weiterbildung und das informelle Lernen älterer Arbeitnehmer und bezieht sich auf die Situation in Deutschland. Zur Rezension von Matthias Roh im Weblog informelles-lernen.de/blog.
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