Internationalisierung des Social Networkings

Kein virtuelles Sozialnetzwerk wächst so rasch wie Facebook. Bis Mitte dieses Jahres wurden weltweit 132 Millionen Einzelbesuche auf Facebook gezählt. MySpace bringt es gemäss comScore auf 117 Millionen. Für Facebook scheint sich die Internationalisierungsstrategie zu bewähren. Es ist nicht der US-Heimmarkt, der am schnellsten wächst. Enormes Wachstum bebachtet das Marktforschungsinstitut in Afrika, klar im deutlichen Wachstumsbereich liegen auch Lateinamerika, Europa und Asien.

Gerade bei der Internationalisierung des Social Networkings können Services wie Facebook ihre Stärke vollumfänglich ausspielen. Das kann nicht wirklich überraschen. Facebook hat dies früh begriffen und vor allem: Facebook hat die Internationalisierung aktiv betrieben.

Daten im P2P-Netzwerk sichern

“Voila, hier kommt Wuala.” So meldet sich ein neuer und besonders innovativer Service, der eine P2P-Speicherlösung. Wuala ist ein Service des Schweizer Unternehmens Caleido, dessen Geschäftsführer Dominik Grolimund ist. (Von ihm hatten wir bereits eine CRM-Lösung im Einsatz…, Anmerkung Reto Eugster) Das Prinzip ist so einfach wie bestechend: Ich kann meine Daten in einem Peer-to-Peer-Netzwerk speichern (sichern). Zu diesem Netzwerk gehören die anderen Wuala-Nutzer. Vorteil: Die Daten sind auch dann verfügbar, wenn ein Server ausfallen sollte. Kosten für enorme Bandbreiten entfallen. Wer Platz zur Verfügung stellt, bekommt Platz für seine Datensicherung.  Natürlich sind die Daten verschlüsselt, so dass ein unerwünschter Zugriff nicht möglich ist. Wuala bietet im Weiteren die Möglichkeit des File-Sharings und ist eine Kooperation mit ifolor, einem renommierten Fotoservice, eingegangen.

Zweifelsohne handelt es sich bei Wuala um eine innovative Idee. Die einzige Hürde dürfte psychologischer Art sein: Zu vermitteln, dass heikle Daten im “dunklen Raum” eines letztlich intranspartenten Netzwerks sicher aufgehoben sind, wird nicht einfach sein. Persönlich bin ich von Idee und Lösung überzeugt. Voila, Wuala!

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“Morgen ist anders…”

Mensch und Technik, eine anspruchsvolle Kombination. Die interdisziplinäre Hochschule FHS St. Gallen vermittelt zwischen Nutzern und Entwicklern technischer Produkte. Gerade eine Hochschule im interdisziplinären Format ist dafür besonders geeignet. Am 11.11.2008, 13.30 bis 17.30 Uhr, findet die Soziotechnik-Tagung in Wil (SG) statt, die diesem Ziel dient. Der Titel ist Programm: “Morgen ist anders…” Veranstaltet der Anlass von drei Instituten der FHS St. Gallen.

Besonders interessant ist das “Format” des Events: Es werden nicht Referate hintereinander abgespult, sondern es finden so genannte Micro-Workshops statt. In Kleingruppen erhalten die Teilnehmenden Kurz-Inputs von Fachleuten – und können Fragen direkt diskutieren. Zudem haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich das Programm teilweise selber zusammen zu stellen. Sie können aus einem Angebot von Mircro-Workshops auswählen. Vertreten sind beispielsweise die Firmen Namics und Geberit.

Kontaktperson: Reto Eugster

Trends messen?

Mit Google Insights for Search ist es möglich, Trends bei den Suchbegriffen auszumachen. Inwieweit sich damit Internettrends oder gar weitergehende Trendaussagen von “soziologischer” Qualität machen lassen, ist meines Erachtens mindestens fragwürdig. Damit soll nicht der neue Google-Service in Frage gestellt werden. In Frage gestellt sind die Erwartungen, die mit diesem neuen Dienst verbunden sind. Die Art der Ergebnisse, die Diagramm-Qualität zum Beispiel, erweckt den Eindruck, es würden genaue Antworten gegeben. Genau besehen, liegt das Problem nicht darin, dass die Antworten unpräzis wären. Doch den wenigsten Usern ist klar, welche Qualität die Fragen haben, die mit Google Insights for Search beantwortet werden.

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Filemaker auf iPhone

Filemaker ist in der PC-Welt oft die Datenbank der Wahl, insbesondere im Schulbereich weit verbreitet. Für die FileMaker-Gemeinde gibt es eine positive Nachricht. FMTouch heisst das Tool von FMWebschool, welches die Nutzung von Filemaker-Datenbanken auf dem iPhone und dem iPod Touch ermöglicht.

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Freemind: neue Beta-Version

Freemind, das Open-Source-Mindmap-Tool, gibt es in einer neuen Betaversion. Es handelt sich um die 19. Vorversion. Zahlreiche konkrete Verbesserungen wurden vorgenommen, erweitert ist auch die Icon-Basis. Mit Freemind erstellte Mindmaps lassen sich in unterschiedliche Formate exportieren. Auch der Notizeditor hat mittlerweile einen leistungsfähigen Entwicklungsstand erreicht. Im Vergleich zu anderen Tools ist Freemind nicht überladen mit Funktionen, die mindmap-fremd sind. Persönlicher Eindruck (keine garantierte Aussage): Insgesamt sind die Beta-Versionen bereits stabil lauffähig.

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