IBM hat auf der Basis von OpenOffice Lotus Symphony entwickelt. Vor allem die Benutzerführung weicht stark von OpenOffice ab. Der Download wäre kostenlos möglich: Schade nur, dass die Download-Seite immer noch nicht erreichbar ist…
Archiv für den Monat May 2008
Gemeinsames Texten im Netz
Gobby ist ein Editor, der für die gemeinsame Arbeit an einem Text geschaffen ist. Er beruht auf einem Multi-User-Chat-System und ist unter Windows, Mac OS X und Linux lauffähig. Gobby ist Open Source und noch wenig bekannt. Aber das könnte sich ändern…
Lehrer fühlen sich bedroht
Das Internet ist das Medium der Wahl für Schüler, welche die Lehrer öffentlich und anonym anzuschwärzen wollen. In Deutschland seien bereits 50000 Lehrer Opfer geworden, weiss die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft GEW zu berichten. Oft würden Schulen und Lehrer bei Bedrohungssituationen schweigen. Zu gross seien Angst und emotionale Belastsung. Negative Schlagzeilen sollen – oft um jeden Preis – vermieden werden. Glaubt man den Angaben der Gewerkschaft, so fällt auf, dass es sich bei den Tätern vor allem um männliche Jugendliche handelt.
Inwiefern bestehende strafrechtliche Mittel ausreichend sind, wird zurzeit in Fachkreisen diskutiert. Entscheidender ist vermutlich die Frage, ob pädagogische Settings entwickelt werden können, welche Kindern und Jugendlichen kontruktivere Möglichkeiten bieten, ihre Feedbacks in das Schulgeschehen einzubringen. In die Diskussion eingebracht sind zudem Vorschläge, wie gemeinsam mit Schülern ein klassenbezogener Verhaltenskodex ausgearbeitet werden kann, der neue Verbindlichkeiten im Umgang miteinander schafft.
Social-Web-Konfiguration für die Schule
Mit Anwendungen und Services von Google lässt sich eine Social-Web-Konfiguration aufbauen, die sich für die Arbeit im Klassenzimmer eignet. Eine günstige Variante für Lehrerinnen und Lehrer, auf unterschiedlichen Schulstufen “E-Learning” zu betreiben. Eine solche Lösungskonfiguration kann beispielsweise wie folgt aussehen: Projektaufgaben werden mit GoogleDocs gestellt, mit dem Google-”Klassenkalender” projektbezogen geplant und bei GoogleGroups diskutiert. Lernerfahrungen schliesslich können via Blog (Blogger) verarbeitet und kommentiert werden. Via Orkut stellen sich die Schüler vor, definieren ihre Interessen und suchen den Austausch über das Klassenzimmer hinaus. Zum Verzeichnis der Google-Anwendungen…
Übersetzungsdienst von Google
Google bietet einen Übersetzungsdienst an. Dieser wurde um Sprachen, beispielsweise Kroatisch und Dänisch, erweitert. Zurzeit sind es insgesamt 23. (Integriert in unsere “Alltags-Links“)
Internet per Handy: Social Web beliebt
Für die Internet-Nutzung per Handy wird oft Operas Mini-Browser verwendet. Nun hat der Hersteller des Browsers, gemäss Heise Newsticker, die Zugriffsdaten veröffentlicht. Und tatsächlich: Social-Web-Anwendungen rangieren weit vorne auf der Beliebtheitsskala. In diesem Ausmass erstaunt die Popularität dieser Anwendungen nun doch, insbesondere bei der Nutzung via Handy. Von den Anwendern favorisiert werden beispielsweise StudiVZ und Wer-kennt-wen sowie Jappy.
Xingen als Trend
Die NZZ am Sonntag widmet sich im Wirtschaftsteil vom 18.5.2008, Seite 45, dem “Internet-Pionier” Lars Hinrichs. Hinrichs ist Gründer von Xing, 2003 unter dem Label OpenBC online gegangen. In der Tat, wer sich die Zahlen im aktuellen Artikel zu Gemüte führt, kann zu keinem anderen Schluss kommen: Xing, das ist eine Erfolgsgeschichte. 7,5 Millionen Mitglieder zähl Xing heute. “In einigen europäischen Grossstädten ist nahezu die komplette Geschäftswelt vertreten (bei Xing, Anmerkung Redaktion) – etwa sieben bis acht Prozent der Bewohner des Grossraums Zürich, zwölf Prozent der Frankfurter und jeder zehnte Münchner”, fasst die NZZ am Sonntag zusammen…
Blogs für “Mindmapper”
Wenn wir schon beim Thema Mindmapping sind: Ich bin auf ein englischsprachiges Blog zu diesem Thema gestossen. Nun betreibt auch Mindjet ein Corporate Blog. Dieses Journal steht offensichtlich am Anfang seiner Entwicklung. Es ist zu hoffen, dass mehr Interaktion mit Nutzerinnen und Nutzern der Software Mindmanager möglich wird. Mehr Dynamik ist im Blog vom Mindmeister auszumachen. Das webbasierte Tool zur Map-Erstellung ist in der Version 2.0 online. In diesem Blog findet die Mindmeister-Community ihr zu Hause. Auch einer der hierzulande bekannten Mitbewerber, der webbasierte Map-Service Mind42, verfügt über ein eigenes Weblog.
Freemind und Import-Option
Freemind ist ein Open-Source-Tool, das er Erstellung von Mindmaps dient. Bereits seit der ersten Beta zur kommenden Version 0.9 existiert die Möglichkeit, Dateien (X5-Format) des Mindmanagers von Mindjet zu importieren. Inzwischen haben wir diese Import-Funktion auch mehrfach getestet. Ergebnis: Der Import funktioniert zuverlässig bezüglich der Mindmap-Äste und Nebenäste. Auch Notizen sind übertragbar, schwierig wird es bei Anmerkungen oder Symbolen. Diese sind nach dem Import in Freemind nicht mehr verfügbar.
StudiVZ tritt OpenSocial bei
Diese Entwicklung ist für das Social Web insgesamt bedeutungsvoll: Wie dem Heise-Newsticker zu entnehmen ist, tritt das Studierendennetzwerk studiVZ der Initiative OpenSocial bei. OpenSocial wurde von Google lanciert und definiert Schnittstellen für die Entwicklung von Social-Web-Anwendungen. Ziel der OpenSocial-Initiative ist es, Tools im Rahmen unterschiedlicher Web-Plattformen einsatzfähig zu machen. Der OpenSocial-Initiative gehören beispielsweise auch MySpace oder Xing an. Facebook hingegen ist auf Distanz zu OpenSocial gegangen.
Bekenntnis zu Open Source
Wie der Webseite der Open Source Business Foundation OSBF zu entnehmen ist, ist die Vereinigung um ein weiteres, gewichtiges Mitglied erweitert worden. Die 1 & 1 Internet AG ist der OSBF beigetreten. Dies ist ein weiteres deutliches Zeichen, inwieweit auch grössere Firmen mit Open Source rechnen.
Freemind: neue Beta-Version
Freemind ist eine plattformübergreifende (Java) Open-Source-Software, die der Erstellung von Mindmaps dient. Da das Tool kostenlos eingesetzt werden kann, ist es gerade auch im Bildungsbereich beliebt. Ich setzte Freemind seit rund zwei Jahren in der Hochschullehre ein, und dies mit durchwegs guten Ergebnissen.
Die Entwicklung von Freemind läuft in Richtung Version 0.9. Inzwischen sind verschiedene Beta-Versionen im Umlauf, die als relativ stabil gelten können. (Dies trifft beispielsweise auf 0.9, Beta 16, zu, welche bei mir im Lehrbetrieb im Einsatz ist.)
In diesen Tagen ist nun die 17. Beta-Version erschienen. Mittlerweile bietet Freemind einen beachtlichen Funktionenumfang, beispielsweise zahlreiche Exportmöglichkeiten (inkl. PDF), einen Notiz-Editor, frei konfigurierbare grafische Elemente, die Verschlüsselung von Knoten, Filteroptionen, die Möglichkeit, Bilder einzufügen oder Knoten mit Attributen zu versehen usw.
Siehe auch: Referate mit Freemind, Weblog von Reto Eugster