Historische Entwicklungen darstellen

Timeline heisst ein relativ neues Web-2.0-Angebot, dem eine bemerkenswerte Idee zu Grunde liegt: Es können Zeitachsen mit Schlüsselereignissen zu einem Thema erstellt werden. Damit können historische Entwicklungen visualisiert werden, z. B. die Entwicklung des “Lokal-Players” Google zum heutigen Weltunternehmen. Als Ergebnis liegen “Timelines” vor, die kommentiert, geteilt und diskutiert werden können. Selbstverständlich ist das Angebot noch im Beta-Stadium, wie es sich für eine “richtige” Web-2.0-Anwendung gehört.

Webauftritt der NZZ dialogischer

Seit heute bietet die Neuer Zürcher Zeitung einen neuen Internet-Auftritt. Ganz im Zeichen der Trends, ist die Site nun dialogorientiert ausgerichtet. Jeder Artikel kann kommentiert werden und das Blog NZZvotum ist prominenter eingebunden. Der Internet-Auftritt der renommiertesten Schweizer Zeitung ist eigenständiger und übersichtlicher geworden. Ein klarer Fortschritt. Trotzdem darf man sich fragen, weshalb es bei Verlagshäusern teilweise derart lange dauert, bis Entwicklungen nachvollzogen werden.

Ebenfalls neu ausgerichtet wurde in letzter Zeit der Webauftritt des Magazins (als Wiki). Natürlich sind die beiden Formate und Ausgangslagen nur bedingt vergleichbar. Trotzdem lohnt es sich, beide Ansätze genauer zu studieren.

Aussage für eine neue Online-Strategie?

Zur Zukunft der Neuen Zürcher Zeitung:

“… So viel ist klar und auch nicht geheim: Ob man im Onlinebereich reüssiert oder nicht, wird die Überlebensfrage sein. Und ich habe noch nie gesehen, dass man in so wichtigen Dingen ohne happige Investitionen auskommt.”

Der dies sagt, ist Verwaltungsrat bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ): Privatbankier Konrad Hummler. Das Magazin hat ein Gespräch mit ihm geführt. Solche Aeusserungen deuten darauf hin, dass sich die NZZ verstärkt im Online-Bereich engagieren könnte. In diese Richtung denkt auch der Medienspiegel… “Jetzt müssen nur noch die Ideen her”, fasst der Medienspiegel zusammen.

Problem Based Learning: Kongress in Vorarlberg

Vom 3.-6. Juli 2007 findet der Kongress “Problem Based Learning (PBL)” in Dornbirn (Vorarlberg) statt. Der Hauptkongress beginnt am 4. Juli, 13 Uhr. Organisiert wird die Veranstaltung von der Fachhochschule Vorarlberg (A) und der Pädagogischen Hochschule Rorschach (CH). Zum Kongress gibt es auch ein Buch. Unterstützt wird der Kongress von der IBH, der Internationale Bodensee Hochschule.

Beiträge für Open-Source-Jahrbuch

Für das Open-Source-Jahrbuch 2008 werden Autorinnen und Autoren gesucht:

“Wie in den letzten Jahren wird auch das kommende Jahrbuch wieder zahlreiche Beiträge aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft enthalten. Wir planen, das Buch zur CeBIT 2008 der Öffentlichkeit und dem Fachpublikum vorzustellen.”