Medienpraxis.ch

Tools zur Fotoverarbeitung

Sonntag, 29. Juli 2007 von Redaktion

Ferienzeit ist Fotozeit. Inzwischen hat sich die digitale Fotografie durchgesetzt. Auch die digitalen Spiegelreflexkameras sind in dieser Saison für Preise unter tausend Franken zu haben – und abgesehen davon: Kompaktkameras – vor allem solche, die fotografischen Spielraum bieten – bringen Fotos mit guter bis sehr guter Bildqualität zustande. Der Markt der digitalen Fotokameras wird zu 80 Prozent von den Grossen, Canon und Nikon, beherrscht. Wer nicht ohne Ambitionen fotografiert, wird vor allem der Bildverarbeitung einige Bedeutung zumessen. Die Open-Source-Bewegung bietet Gimp als Software der Wahl an. Und das Fotografie-Portal von Stefan Gross, der Traumflieger, wartet mit einem kleinen und nützlichen Tool – der Freeware Onlinepicture – zur Fotoverarbeitung auf. Dieses Tool ermöglicht es, Fotos rasch und präzis für die Veröffentlichung im Web zu konvertieren. Ein Ferienfototipp!

Erfolg macht einseitig

Samstag, 28. Juli 2007 von groe

Der Erfolg von Firefox hat dazu geführt, dass Mozilla seine Kräfte und Finanzen auf diese Erfolgsstory konzentriert. Eine Entwicklung, die Thunderbird nicht gut bekommt. Der Mail-Client leidet unter mangelnder Entwicklungsdynamik und das Potenzial der Thunderbird-Konzeption ist noch bei weitem nicht ausgeschöpft. Nun denkt man bei Mozilla darüber nach, ob eine eigene Foundation für Thunderbird gegründet werden soll. Mozilla-Chefin Baker schreibt darüber in ihrem Weblog

Diffamierung via Internet

Montag, 23. Juli 2007 von groe

Im Internet ist der “gute Ruf” rasch verspielt. Diffamierende Artikel erzeugen via Suchmaschinen rasch einen Breiteneffekt. Dies ist vor allem deshalb oft fatal, weil das Internet ein “gutes Gedächtnis” hat. In Zwischenspeichern von Suchmaschinen lagern Artikel lange und sind auch dann noch auffindbar, wenn sie Schnee von gestern sind. Hinzu kommt, dass Artikel, die skandalisiert sind, rasch an verschiedenen Orten des Netzes auftauchen. Im Artikel “Virtuelle Diffamierung, realer Schaden”, erschienen in der Neuen Zürcher Zeitung (22.7.2007), gehen Manfred Weise und Reto Eugster, Autor dieses Weblogs, auf die Problematik ein. Sie skizzieren eine erfolgversprechende Gegenmassnahme:

“Oft ist daher ein … Mittel erfolgversprechender: eine eigene Website aufschalten oder einen eigenen Blog führen. Wenn man dies geschickt macht, gelangt man mit selbstverantworteten Webseiten ganz oben auf die Trefferlisten der Suchmaschinen. Und das kann einem schon die gröbsten Peinlichkeiten ersparen, weil kaum ein Surfer sich für mehr als die ersten vier bis fünf Links zu einer Person interessiert.”

Heisst dies im Klartext: Bloggen, um sich eine eigene virtuelle Identität aufzubauen, zu pflegen und weiter zu entwickeln?

Neue Beta von Freemind

Sonntag, 22. Juli 2007 von Redaktion

Die letzte Beta-Version – Nummer 10 – von Freemind musste aufgrund von Fehlern nach kurzer Zeit vom Netz genommen werden. Nun aber liegt die Beta 12 von Freemind 0.9 vor. Der erste Eindruck ist durchwegs positiv. Die Entwicklung von Freemind ist in Schwung gekommen, die Aussichten sind positiv. Klar ist, es handelt sich bei der Neuerscheinung um eine Testversion und nicht um die neue stabile Variante. Freemind ist eine Software zur Herstellung von Mindmaps und als Open Source frei nutzbar.

Elektrisierendes aus der Web-Welt

Samstag, 21. Juli 2007 von Redaktion

Inzwischen gibt es einiges, was unter schillernden Titeln wie “Internet-TV” oder “V-Blog” firmiert. Mario Sixtus vermag sich mit seinem Elektrischen Reporter, angeboten von der Verlagsgruppe Handelsblatt, in diesem breiten gut zu profilieren. Die Beiträge sind gut gemacht, was bei Sixtus nicht überrascht, und das Programm ist ausreichend geschärft:

“Der Elektrischer Reporter interviewt jede Woche einen Vordenker in Sachen Internet. Die Gesprächspartner können aus der Wirtschaft kommen oder aus der Wissenschaft; manchmal sind es einfach nur Nutzer bestimmter Plattformen.”

Das Interview mit Jimmy Wales beispielweise hat mich besonders interessiert.

Mehr russische Blogs

Dienstag, 17. Juli 2007 von groe

Gemäss Deutscher Welle bildet sich in Russland eine Weblog-Szene heraus, die – allein quantitativ gesehen – beachtlich ist. Skepsis formuliert der Sender jedoch bei der Frage, inwieweit Blogs sich als Alternative zur “klassischen” Presse etablieren können. Unklar sei auch die Reichweite der russischen Blogs. O-Ton:

“Ob Blogs das freie Wort in der russischen Gesellschaft effektiv fördern, ist umstritten. Denn die meisten Blogs handeln nicht von Innenpolitik, sondern persönlichen Erlebnissen. Ihre Reichweite ist begrenzt: Nur jeder vierte Russe hat Zugang zum Internet; vier Fünftel der Blogger leben in Moskau oder St. Petersburg.”

Quelle: Deutsche Welle

Kirchenblogs

Samstag, 14. Juli 2007 von groe

Die Evangelische Kirche der Schweiz ist mit Weblogs präsent. Fünf Blogs werden zurzeit unter ref.ch präsentiert. Für die Landeskirche bloggen:

- Ueli Tobler, Kirchlicher Fachmann für Landwirtschaftsfragen
- Ines Rivera, Theologin, engagiert in Aids- und Asylfragen
- Ueli Greminger, Pfarrer am Zürcher St. Peter
- Roman Angst, Bahnhofkirche Zürich
- Matthias Bachmann, Reformierte Medien

Die Schwerpunkte der Blogs ergänzen sich. Alle sind (mehr oder weniger) aktuell und bieten Gehaltvolles. Wenig genutzt wird zurzeit noch die Kommentarfunktion.

Öffentlichkeit und Internet

Samstag, 14. Juli 2007 von Redaktion

Jan Schmidt, spätestens seit der Medientagung 2007 auch in der Ostschweiz bekannt, “Haussoziologe” der deutschsprachigen Blogszene, hat in Jena zum Thema Sozial Web referiert. Eingeladen wurde er vom Fachschaftsrat Medienwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität. Sein Referat kann im PDF-Format bezogen werden uns steht als Video zur Verfügung. Schmidt gibt einen guten Überblick über das Thema Sozial Web. Er präsentiert konkrete Zahlen und diskutiert Fallstudien.

Mitmachweb erklärt

Freitag, 13. Juli 2007 von groe

Des Schockwellenreiters Vorstellungen zum so genannten Mitmachweb können im Internet bezogen werden. Dort ist seine gesamte Vorlesungsreihe zum Thema verfügbar. Im Mittelpunkt stehen medientheoretische Überlegungen.

OpenCMS in neuer Version

Freitag, 13. Juli 2007 von groe

OpenCMS liegt in einer neuen Version 7.0.0. vor. Die neue Version bietet AJAX-Funktionen und verfügt über eine verbesserte und erweiterte Linkverwaltung. Insgesamt sind mit dem aktuellen Versionensprung wesentliche Neuerungen verbunden. Mit dieser Veröffentlichung geht eine achtzehnmonatige Entwicklungzeit zu Ende.

Drängen sich Katholiken vor?

Dienstag, 10. Juli 2007 von thesis

katholisch.jpg
[tokka] Das Verhältnis zwischen der Katholischen und der Evangelischen Kirche in der Schweiz ist überlicherweise nicht Gegenstand dieses Weblogs. Doch es gibt besondere Ereignisse, zum Beispiel die Wahl des konservativen Vitus Huonder zum Churer Bischof. Huonder verdankt seine Karriere wesentlich dem Vorvorgänger Haas.

Wer bei google.ch die Suchsyntax “evangelische kirche schweiz” eintippt, trifft nicht wie erwartet auf die Evangelische Kirche, sondern auf die Katholische, auf kath.ch. Besser kann der Anspruch, die “einzig wahre Kirche” zu sein, zu Zeiten des Internets nicht symbolisiert werden.

Stand 10.7.2007 (23.30 Uhr)

Freemind: neue Beta

Montag, 09. Juli 2007 von Redaktion

Freemind, Mindmap-Software, liegt in der nächsten Beta-Version vor (0.9.0, Beta 10). Sie ist mit der Filter-Funktionalität und der Möglichkeit, Attribute zu einzusetzen, ausgestattet. Hinzu kommen kleinere Weiterentwicklungen und das Auskorrigieren von Fehlern. Freemind ist Open Source. Es handelt sich bei der aktuell veröffentlichten Version nach wie vor um eine Testeausgabe. Stabil läuft die Version 0.8.0. Der Schritt von 0.8.0 zu 0.9.0 wird allerdings, anders als die Zahlen vermuten lassen, ein bedeutender sein.

Historische Entwicklungen darstellen

Samstag, 07. Juli 2007 von Redaktion

Timeline heisst ein relativ neues Web-2.0-Angebot, dem eine bemerkenswerte Idee zu Grunde liegt: Es können Zeitachsen mit Schlüsselereignissen zu einem Thema erstellt werden. Damit können historische Entwicklungen visualisiert werden, z. B. die Entwicklung des “Lokal-Players” Google zum heutigen Weltunternehmen. Als Ergebnis liegen “Timelines” vor, die kommentiert, geteilt und diskutiert werden können. Selbstverständlich ist das Angebot noch im Beta-Stadium, wie es sich für eine “richtige” Web-2.0-Anwendung gehört.

Webauftritt der NZZ dialogischer

Freitag, 06. Juli 2007 von groe

Seit heute bietet die Neuer Zürcher Zeitung einen neuen Internet-Auftritt. Ganz im Zeichen der Trends, ist die Site nun dialogorientiert ausgerichtet. Jeder Artikel kann kommentiert werden und das Blog NZZvotum ist prominenter eingebunden. Der Internet-Auftritt der renommiertesten Schweizer Zeitung ist eigenständiger und übersichtlicher geworden. Ein klarer Fortschritt. Trotzdem darf man sich fragen, weshalb es bei Verlagshäusern teilweise derart lange dauert, bis Entwicklungen nachvollzogen werden.

Ebenfalls neu ausgerichtet wurde in letzter Zeit der Webauftritt des Magazins (als Wiki). Natürlich sind die beiden Formate und Ausgangslagen nur bedingt vergleichbar. Trotzdem lohnt es sich, beide Ansätze genauer zu studieren.

Aussage für eine neue Online-Strategie?

Mittwoch, 04. Juli 2007 von Redaktion

Zur Zukunft der Neuen Zürcher Zeitung:

“… So viel ist klar und auch nicht geheim: Ob man im Onlinebereich reüssiert oder nicht, wird die Überlebensfrage sein. Und ich habe noch nie gesehen, dass man in so wichtigen Dingen ohne happige Investitionen auskommt.”

Der dies sagt, ist Verwaltungsrat bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ): Privatbankier Konrad Hummler. Das Magazin hat ein Gespräch mit ihm geführt. Solche Aeusserungen deuten darauf hin, dass sich die NZZ verstärkt im Online-Bereich engagieren könnte. In diese Richtung denkt auch der Medienspiegel… “Jetzt müssen nur noch die Ideen her”, fasst der Medienspiegel zusammen.

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