Klaus Eck – der PR-Blogger – ist kein Unbekannter in der Blogszene. Sein Name wird mit Corporate Blogging verbunden. Und so überrascht es nicht, dass sich sein aktuell bei Orell Füssli erschienenes Buch just diesem Thema widmet: Corporate Blogs – Unternehmen im Online-Dialog zum Kunden. Von unseren Leseerfahrungen werden wir an dieser Stelle demnächst berichten.
Dieser Open-Source-Software werden wir uns in den nächsten Tagen widmen: SpunQ. Die Anbieter schreiben:
“SpunQ ist eine Software zur Verwaltung von webgestützten Datenbanken. Sie dient zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung und Bereitstellung von elektronischen Inhalten (Texte, Bilder, Videos etc.) und erstellt dafür angepasste Eingabemasken. spunQ kann erfahrungsgemäß von jeder Person leicht erlernt werden und ermöglicht effektives Arbeiten in Redaktionsteams.”
Das Projekt besteht bereits seit 1999. SpunQ ist auch mit einem Weblog im Netz vertreten. Zu unseren Eindrücken folgt ein weiterer Bericht…
Zur freien Bürosuite OpenOffice sind aktualisierte Handbücher in deutscher Sprache erschienen. Diese sind via Internet verfügbar.
Am 30.5.2007 findet in der Ostschweiz, an der FHS St. Gallen in Rorschach, eine Tagung zum Thema “Mehr Internet – mehr Partizipation?” statt. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften veranstaltet diesen Social-Web-Event gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Rorschach. Zur Tagung wird ein Event-Weblog geführt, die Regie wird Selina Ingold inne haben. Sie leitet gemeinsam mit Martin Hofmann den Lehrgang Medienpädagogik, der in diesem Herbst in der Ostschweiz angeboten wird. Dass sich eine Hochschule, die Fachleute der Sozialen Arbeit ausbildet, speziell für das Soziale des Social Web interessiert, liegt auf der Hand. Schliesslich geht es darum, inwiefern und inwieweit das Internet Chancen gesellschaftlicher Teilhabe und Teilnahme verbessert oder einschränkt. Technologisch induzierte Ausschlussrisiken werden im Zusammenhang mit Sozialer Arbeit zurzeit breit diskutiert.
Termin vorreservieren!
Das Home-Wiki von Freemind, der freien Mindmap-Software, bietet die Gelegenheit, Maps öffentlich zugänglich zu machen. Doch bislang ist die Ausbeute an deutschsprachigen Dateien äusserst gering. Online ist erst ein einziges Map mit einer Quellensammlung zum Thema “Bedingungsloses Grundeinkommen“. Unser Medienpraxis-Hinweis soll Freemind-User animieren, ihre Werke zu teilen…
Ein Artikel im Namics Blog hilft, Webstatistiken richtig zu lesen…
Der ägyptische Blogger Abdel Karim Suleiman ist zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Er soll den Islam und Präsident Mubarak beleidigt haben. Dies berichtet aktuell futurezone.at…
Senioren sind mehr und mehr im Internet vertreten. Vor allem die neuen “Senioren”-Generationen werden das Internet verstärkt nutzen. Neu gibt es eine Kontaktplattform speziell für ältere Menschen: Feierabend.net. Reisepartner können ebenso über Feierabend.net gesucht werden wie Freizeit- oder Lebenspartner. Aus dem virtuellen Verbund sollen Regionalgruppen entstehen. Die Plattform startet mit rund 100′000 Mitgliedern. Es braucht keine besonderen prognostischen Fähigkeiten, um diesem Projekt eine “grosse” Zukunft zu bescheinigen. Einzig der Begriff “Feierabend” könnte der Erfahrung älterer Menschen entgegen laufen, die nochmals aufbrechen wollen: “Feierabend” und “Aufbruch” passen schlecht zusammen.
Nachdem der Marktleader ein Plugin für Word veröffentlicht hat, mit dem es möglich ist, Dateien im OpenDocument-Format zu lesen und zu speichern, ist OpenOffice vermutlich noch interessanter geworden. Die OpenSource-Bürosuite ist neu in der Vorversion (RC) 2.2. zum Download bereit. Die neue Version ist auf Vista abgestimmt. Verbessert wurde auch die Kompatibilität zu anderen Formaten, integriert ist eine Update-Funktion. Zudem gibt es zahlreiche kleinere Verbesserungen.
Wikipedia, das Vorzeige-Projekt der “Open-Community”, ist wieder einmal in den Brennpunkt des Interesses gelangt, vor allem in der amerikanischen Blogszene. Die Frage, ob Wikipedia zu einem werbefinanzierten Modell wechseln soll, wird heftig diskutiert. Offenbar macht es Mühe, die rund 100′000 Dollar Spendengelder aufzutreiben, welche die Sicherstellung der Bandbreite monatlich kostet. Während Wales, Urvater von Wikipedia und Vertreter der “Schwarmintelligenz“, eine Werbefinanzierung kategorisch ablehnt, hält Jason Calacanis, Gründer von Weblogs Inc., dagegen. Die Weiterentwicklung sei durch die derzeitige ideologische Einengung gefährdet. Klar ist, dass das Potenzial für Werbeeinnahmen bei Wikipedia enorm ist. Mit wenig Aufwand könnten grössere Beträge eingespielt werden – und die Weiterentwicklung von Wikipedia wäre forcierbar.
Websites von Politikern und Politikerinnen sind meistens bierernst und langweilig. Sie zeigen nicht selten auf peinliche Art Selbstüberschätzungsrituale. Markus Notter hingegen, Regierungsrat des Kantons Zürich, bietet eine Webpräsenz mit viel Witz und Charme. Klar, die Sache ist auch etwas gewagt. Hier ist sie. [via BloggingTom]
Nicht mehr ganz aktuell, aber immer noch nennenswert: Norbert Möslang hat den Namics-Kunstpreis für Neue Medien erhalten. Er ist ein Künstler “der Alltagselektronik”, ein Pionier im Umgang mit dem, was Alltagselektronik an Visuellem und Akustischem her gibt. Der Preis ist mit 20000 Franken dotiert. Mehr über den St. Galler Künstler Möslang gibt es über seine Website zu erfahren… Siehe auch die Informationen beim Homemade-labor.ch.
Truecrypt ist eine Opensource-Software, die das Verschlüsseln von Daten ermöglicht. Nun ist eine Vista-Version angekündigt worden, die “demnächst” erscheinen soll. Die aktuelle Version 4.2a sollte unter Vista nicht verwendet werden. Mit Truecrypt lassen sich Dateien – auch in GB-Grösse – als eine Art verschlüsselter Laufwerke nutzen. Bei Truecrypt handelt es sich um eine besonders leistungsstarke Sicherheitslösung, die kostenlos nutzbar ist.
Das freie Office-Format OpenDocument bietet in der neuesten Version 1.1. Zusätze für eine verbesserte Barrierefreiheit, die vor allem sehbeeinträchtigten Menschen zugute kommen werden. Heise berichtet darüber…
Eine Checkliste für die Nutzung und den Bau von Weblogs bietet bib-info.de, der Berufsverband Information Bibliothek e.V, als PDF-File. Erstellt haben ihn Edlef Stabenau und Jürgen Plieninger. [via Netbib]
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