Video-Portale: Karten werden neu gemischt

Dass Google den Video-Portalen eine Zukunft gibt, zeigt sich daran, dass der Riese für stolze 1.65 Milliarden Dollar die Video-Plattform YouTube gekauft hat. Auch YouTube ist eine amerikanische Firma. Im Markt der Video-Portale wirkt in der ersten Linie auch ein europäischer Anbieter mit, Sevenload.

Praktiken des Bloggens

Vom 9. bis 13. Oktober findet an der Universität Kassel der 33. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) satt. Titel: Die Natur der Gesellschaft. Hier interessiert besonders das Referat von Jan Schmidt, Praktiken des Bloggens: Stabilisierung und Wandel. Dazu gibt es ein Abstract (Word-Format): “Weblogkommunikation umfasst Aspekte des Informations-, Identitäts- unnd Beziehungsmanagements…”

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Sevenload gut positioniert

Mittlerweile zeichnet sich von Woche zu Woche klarer ab, welche Video-Hoster daran sind, sich zu etablieren. Video Google ist allein deshalb nicht zu unterschätzen, weil der Name Google grundsätzlich für technologisches Potenzial und Durchhaltevermögen bei der Marktdurchdringung steht. Vergleichbares gilt, wenn die Vorzeichen auch unterschiedlich sind, für Video Yahoo. Beide Video-Hosting-Angebote zeichen sich in erster Linie durch die Stärke ihres Produkteumfeldes aus.

Erfreulicherweise mischt in diesem Geschäft auch ein dynamischer europäischer Anbieter in der ersten Reihe mit, sevenload.de. Sevenload beheimatet Bilder und Videos. Die Funktionalität des Angebotes (übersichtlich!) und die Flexibilität bei den Formaten: Sevenload vermag zu überzeugen. Falls dies ein Kriterium sein sollte: Mittlerweile können auch OGG-Theora-Videos hochgeladen werden, wie einer Blog-Meldung von Sevenload zu entnehmen ist. Zurzeit bietet Sevenload die Services kostenlos an. Aufgrund der Resonanz auf Sevenload, der Dynamik des Projektes und des allgemeinen Interesses an solchen Services gehe ich davon aus, dass Sevenload für die weiteren Entwicklungen gut aufgestellt ist.

Klack!

Das hier kommt dem Genre der Liebeserklärung nahe. Ziel dieses Liebesgeständnisses ist – jetzt bloss nicht erschrecken! – meine alte, schwere, grauen IBM-Tastatur. Gekauft habe ich sie 1987. Sie ist vermutlich zweimal so schwer wie mein neues Notebook und unter bakteriologischen Kriterien betrachtet längst zum Problem geworden. Doch was begründet die Innigkeit meines Verhältnisses zur Tastatur, abgesehen davon, dass ich sie täglich während Stunden betaste?

Es ist eine Tastatur, die dem Schreiben den Status des Handwerks verleiht. “Klack”, ein Buchstabe ist gesetzt und “klack”, der nächste Buchstabe hinzugefügt. Da wackelt und lottert nichts. Metall schlägt auf Metall. Fingerkraft ist gefordert.

Anstrenung ist es, das Texten, und diese Anstrengung findet ihren Ausdruck im Traktieren der Tastatur. Schier unverrückbar liegt die IBM-Tastatur seit Jahren auf meinem Schreibtisch und während sich rundherum alles verändert hat, ist sie geblieben. Es scheint, als wäre sie das Zentrum des informatischen Home System und alles andere – der Chip, der Arbeitsspeicher, der Bildschirm, die Laufwerke, der Drucker, das Betriebssystem usw. – nichts weiter als rasch wechselnde Peripherie.

Solche Tastaturkraftpakete werden nicht mehr gebaut. Sage mir mal jemand, der mehr als ich von der Thematik versteht, warum sich dieses Tastaturparadigma nicht durchzusetzen vermochte…

Weblog-Punk

“Der Do-it-yourself-Gedanke des Punkrocks lebt heute im Internet weiter. Myspace, Downloadforen und Blogs sind die Kinder des Punkrocks. Das Publikum selbst ist am Drücker, kreiert seine eigene Welt – und wird selbst zum Star.”

Zitat von Malcolm McLaren
Quelle: Blick, Ausgabe vom 04.10.2006

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Demografische Trends werden unterschätzt

Zurzeit mangelt es nur sektoriell an qualifizierten Arbeitskräften. Doch dies wird sich im Zuge der demografischen Entwicklung ändern, für einige rascher als erwartet. Bald wird die Suche nach geeigneten Arbeitskräften das vordringliche Thema erfolgreicher Unternehmen sein. Ungeachtet dieser mittelfristigen Entwicklungen funktioniert die Telekommunikationsbranche nach dem Prinzip Kurzfristigkeit. Dort leistet man es sich weiterhin, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen ab 40 für alt zu halten. Aus den Zitaten des Managers Jürgen Tenckhoff im Heise-Artikel wird meines Erachtens klar: Viele Manger leben im falschen Film, weil sie die demografischen Entwicklungen schlicht unterschätzen.

Das Handy am Ei

Die Handy-Strahlung ist gesundheitlich als völlig unbedenklich einzustufen. Das folgende Experiment muss niemandem zu denken geben, schliesslich befindet sich in unserem Schädel – nur in Ausnahmefällen – ein rohes Ei. Zur Blogbox

PDF-Reader

Wieder mal ein Software-Tipp von der medienpraxis.ch: Foxit Software bietet einen PDF-Reader mit einer zusätzlichen Layer-Funktion. Damit können PDF-Dokumente “beschrieben” werden. Das Tool benötigt wenig Platz (Download: 1.5 MB) und funktioniert umstandslos, vor allem aber: schnell. Zur Erstellung von PDF-Files kann übrigens auch das kostenlos erhältliche und leistungsstarke OpenOffice genutzt werden.

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