MySpace: Potenzial noch nicht ausgeschöpft

Börsen-Analysten beschäftigen sich von Berufes wegen mit Zukunftsaussichten. Ihre Einschätzungen können Trend begünstigen oder hemmen. Insofern ist es interessant zu wissen, wie Analysten Potenziale von “Social Tools” einschätzen. Wie Futurzone berichtet, schätzt der Wall-Street-Analyst Jordan Rohan den Wert die Austauschplattform MySpace hoch ein. “Bald” könne der Wert von MySpace auf 15 Milliarden Dollar steigen. Damit seien die Wachstumspotenziale der Plattform allerdings keineswegs ausgeschöpft.

Heimatseite: Heimat für unterschiedliche Meinungen?

Seit drei Tagen ist die “Nationale Heimatseite“, ein FPÖ-nahes Weblog, online. Überraschend für mich ist, dass jeder registrierte User Beiträge publizieren kann, auch dann, wenn er sich, wie das Beispiel von Moe zeigt, nicht als FPÖ-Spezi hervorgetan hat. (Moe verweist auf diesen Wikipedia-Artikel) Zwei Hypothesen drängen sich dazu auf: Entweder Österreichs Heimatrechte ist unerwartet dialogorientiert und wünscht die offensive Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner. Oder aber: Die Macher haben die Grundfunktionen von Twoday-Blogs (noch) nicht durchschaut. [Quelle: Plasticthinking]

Aus OpenBC wird Xing

Gerade erst hat Jürg Stuker unter dem Titel Welche zehn Websites muss ein Schweizer kennen? auch OpenBC, die Businessplattform, angeführt. Und tatsächlich hat sich OpenBC zu einer wichtigen Transferstelle im Web entwickelt, zu einem unverzichtbaren “Marktplatz”. Wir tun jedoch gut daran, den meines Erachtens optimalen Markennamen wieder zu vergessen, den OpenBC tauft sich um. Der Auftritt wird neu gestaltet, die Benutzerführung geändert und das ganze unter einen neuen Namen gesetzt: Xing. Noch vor Ende des Jahres sollen die Änderungen realisiert sein, erklärt Lars Hinrichs als CEO.

Webbasierte Tools im Vormarsch

Google bietet eine webbasierte Tabellenkalkulation an, die nutzen kann, wer über einen Google-Account verfügt (Einladung nötig). Mit Writely ist Google bereits bei den webbasierte Textverarbeitungen im Geschäft. Beide Tools sind im Beta-Stadium. Sowohl Tabellenkalkulation wie Textverarbeitung bieten die nötigen Formate an. Tabellen lassen sich beispielsweise als XLS-, CSV-, HTML- oder PDF-Dateien speichern. Hinzu kommt, dass bei beiden Tools das Open Document Format unterstützt wird.

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Nachtrag für Kursteilnehmer

Wir haben an zwei Schulungsveranstaltungen (in St. Gallen und Lochau) beispielhaft Weblogs gezeigt. Auf Wunsch hier die “subjektiv” zusammengestellte Liste. Ziel ist es, den Einstieg in die Weblog-Welt zu vereinfachen. Wiki-Software: Gezeigt haben wir WackoWiki und MediaWiki. Diskutiert wurde der Foren-Service (“Schwarze Bretter”) foren.de.

OpenOffice schlank, modular, erweiterbar

Wie openoffice.org bekannt gibt, wird es bald eine neue Version der freien Bürosuite geben. Diese soll sträker als die aktuelle Version auf dem Plugin-Prinzip aufbauen. Dies bedeutet, dass die Grundfunktionalität “verschlankt” wird und Erweiterungen mit Zusatzmodulen möglich werden. Insgesamt soll die Modularisierung der Software voran getrieben werden.

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Blog für Risikobereite

Im September aufgeschaltet wurde das Blog Der Börsenspekulant. Simon Betschinger berichtet über Financial Community, Finanzpresse usw. Betschinger im Blog:

“Vor allem Derivate reizen mich, denn es ist doch eigentlich so einfach, richtig viel Geld zu verdienen. Einfach ein Hebel10-Zertifikat kaufen, wenn eine Aktie nach sauberer Konsolidierung nach oben ausbricht, dann ein Stopp-Loss auf Einstand setzen und Gewinne ganz lange laufen lassen…”

Na ja… Ich denke mir, weil es faktisch nicht so einfach ist, dass alle ihr Geld vermehren, ist es letztlich möglich, dass dies Einzelnen gelingt. Dieses Blog richtet sich wohl in erster Linie an risikobereite User, so jedenfalls mein Eindruck.

Tagung: Bildung und Neue Medien

Supernanny statt Elternschule? Löst die Medienwelt die Bildungswelt ab? (PDF-Datei): Die Tagung zu diesen leitmotivischen Fragen der Arge Erwachsenenbildung Vorarlberg fand gestern und vorgestern in Bregenz und Lochau statt. Die Veranstaltung stiess auf ein breites Echo in der Bildungsszene. Gestartet wurde mit dem Referat von Rolf Arnold, Professor an der Uni Kaiserslauten, und einem Empfang der Landesregierung am Donnerstag. Am zweiten Tag referierte zusätzlich Reto Eugster, Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Gallen (FHS St. Gallen). Im zweiten Teil der Veranstaltung fanden fünf Workshops statt, Schwerpunkte dabei waren: Bildungskonzepte und E-Learning, Social Web – soziales Netz?.

Auf die Einstiegsfrage, ob die Medienwelt die Bildungswelt ablöse, blieben beide Experten die Antwort nicht schuldig: “nein”. Allerdings entstammten die heute in der Erwachsenenbildung umgesetzten Bildungskonzepte einer anderen Zeit. Es ist heute fragwürdiger denn je, ob es einen Lehrenden braucht, damit gelernt werden kann. Auf dem Weg von der Belehrungsdidaktik über die Autodidaktik zur Ermöglichungsdidaktik sei man an vielen Orten noch nicht weit fortgeschritten, erläuterte Rolf Arnold. “Wissen ist kein Arsenal, sondern ein Horizont”, variierte Reto Eugster ein bekanntes Zitat. Jedes sinnvolle Fragen beginne bei der Bildungskonzeption und nicht bei technischen Möglichkeiten, waren sich beide einig. Inwieweit Neue Medien – insbesondere das Internet – Ausgangslagen für die Bildung verändern, werde überschätzt und unterschätzt gleichzeitig, erklärte Eugster. Es gehe darum, bezüglich der konkreten Fragestellung, im konkreten Lernsetting eine Einschätzung vorzunehmen und auf generalisierende Bewertungen zu verzichten. “Mit dem Zuspätkommen hat die Schulpädagogik einige Erfahrung. Deshalb bleibt ihr als einzige Option zu oft nur die Allianz mit den Kulturpessimisten”, spitzte Eugster zu.

Gates auf Platz eins

Eine Rangliste führt Bill Gates verlässlich an, zum 14. Mal in Folge: die Reichtumsliste. Auf 53 Milliarden Dollar hat es der Mann gebracht, an den wir uns bei jedem DOS-Start erinnerten (…) und der uns inzwischen aus verschiedenen Fenstern zuwinkt (“Problembericht senden”). Wie auch immer, reich ist er geworden, reicher als beispielsweise der Investor Warren Buffet, der sich mit 76 Jahren entschieden hat, 85 Prozent des Vermögens (46 Milliarden Dollar) zu spenden, wobei dies vorerst seine Ankündigung bleibt.

MySpace spricht deutsch

MySpace.com bringt das Social Web auf den Punkt: Geboten werden Blogmodul, Foto- und Video-Sharing, Diskussionsgruppen, Bookmarking und vor allem die Möglichkeit, sich eine eigene “Homepage” zusammen zu basteln. Nun gibt es diese Community-Plattform auch deutschsprachig. MySpace gehört zum Imperium von Rupert Murdoch und ist in den letzten Monaten einer der am stärksten wachsenden Internet-Dienste.