Von Movable Type zu Textpattern

Wolfgang Sommergut unterhält eines der für mich wichtigsten deutschsprachigen Informatik-Blogs. Nun spielt der mit dem Gedanken, von Movable Type (MT) zu Textpattern zu wechseln: “Da mein Blog unter einer älteren Version von MT läuft, sehe ich mich hin und wieder nach Alternativen um.” Im Zuge dieser Evaluation hat der Textpattern getestet und seine Eindrücke zu einem Beitrag verarbeitet. Dabei geht er vor allem auf Migrationsfragen ein. Beispielsweise behandelt er den Wechsel vom Latein-1-Zeichencode zu UTF-8.

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Podcasts aus der FileMaker-Szene

FileMaker ist unter anderem im Bildungswesen stark vertreten. Nun können FileMaker-Entwickler Interviews und Infos zu Neuheiten aus der FM-Szene als Podcast beziehen, und zwar bei Usertool. Aktuell z. B. gibt es ein Referat von Bernhard Schulz zum Thema Dynamische Webseiten mit PHP und FileMaker 8 im MP3-Format. Rubrik: FileWorker on Air, Podcasts für die FileMaker-Szene.

TrueCrypt in neuer Version

Die Verschlüsselungssoftware TrueCrypt ist Open Source und nun in der Version 4.0 erhältlich. TrueCrypt schliesst, wenn man so will, am Verschlüsselungsklassiker PGP an. Neu wird auch Linux unterstützt und die Verwendung von so genannten Keyfiles ist möglich. Dies bedeutet: Man kann auf einem Stick ein Keyfile ablegen und den Stick so zum Schlüssel für das “Öffnen” einer Disk machen. Zur Verschlüsselung stehen unterschiedliche Algorithmen zur Verfügung, beispielsweise Blowfish, CAST5 oder AES. Zu TrueCrypt gibt es eine 95-Seitige “Gebrauchsanweisung”. Und das ist kein Zufall. Simpel ist die Anwendung des Tools jedenfalls nicht. Wer sich an TrueCrypt heran wagt, sollte sich vorgängig die wichtigsten Stellen des Handbuches zu Gemüte führen.

Update: Wer diese kurze Anleitung studiert, dürfte mit TrueCrypt zurecht kommen… Das Prinzip: TrueCrypt erzeugt “Datentresore”, verschlüsselte Disk-Images. Die Daten sind dann z. B. in einer verschlüsselten Datei abgelegt. Deshalb wird beim Einrichten ein Dateiname verlangt (siehe Anleitung).

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Das Internet als Arbeitsplatz

Das Internet wird künftig verstärkt zum Arbeitsplatz selbst werden. Anwendungen können serverseitig genutzt werden, gespeichert wird im Internet, wo auch gleich der Austausch von Dokumenten stattfindet. Writely ist ein Angebot, das in diesem Trend liegt. Man bekommt eine einfache, internetbasierte Textverarbeitung und kann das Internet als Speicherort nutzen. Nicht überraschend ist, dass auch der Dokumentenaustausch über Writely handhabbar ist.

Vorstufe zum semantischen Web?

Bei Semantic Web School gibt es ein Interview mit Michael Schuster von Knallgrau (twoday.net). Dem Gespräch liegt die Frage zugrunde, ob Weblogs ein Katalysator für die Entwicklung des Semantic Web seien. Schuster äussert sich auch zur Entwicklung der Social Software:

“Bei Social Software wird zum ersten Mal Software produziert, die sich vorrangig an sozialen Netzwerken und an sozialen Prozessen orientiert. Die meiste Software, die wir kennen, ist eher task-orientiert. Doch immer mehr sehen wir Software, die keine konkrete, festgeschriebene Funktion erfüllt, sondern deren Aufgabe es ist, Personen zu vernetzen.”

Zum Artikel in Semantic Web School

Was wird gemanagt, wenn Wissen gemanagt wird?

Jochen Robes führt das bekannte WeiterbildungsBlog. Für mich eine der wenigen “ersten Adressen” in der Fachblog-Welt. Robes arbeitet in einem aktuellen Text heraus, inwiefern und inwieweit Weblogs in der Arbeit von Wissensarbeitern eine Rolle spielen (können). Er zeigt überdies auf, dass der Nutzung von Weblogs im Prozess der Wissensarbeit ein verändertes Verständnis von Wissensmanagement zugrunde liegt (zugrunde liegen muss?). Die Ausgangslage wird mit einem Verweis auf den bekannten Wissensarbeiter Thomas N. Burg skizziert, der sein Weblog Randgänge als persönliches, öffentlich zugängliches Notizbuch betreibt. Weiterlesen

Ab heute Reisepässe mit biometrischen Daten

Otto Schily wird bald nicht mehr deutscher Innenminister sein. Aber auch in einigen Jahren dürften sich die Deutschen noch an ihn erinnern. Trotz zahlreicher Warnungen, Bedenken und Ängsten gibt es in Deutschland ab heute neue Reisepässe – und dies ist nicht zuletzt auf das Bestreben von Otto Schily zurückzuführen. Die neuen Pässe sind mit einem Chip zur Speicherung biometrischer Daten ausgestattet. Ab 2007 wird das Speichermedium auch Fingerabdrücke enthalten. Umstritten ist, ob dadurch insgesamt die Fäschungssicherheit der Pässe gesteigert werden kann. Datenschutzfachleute sind skeptisch. Sie sehen das Gleichgewicht zwischen Vorteilen und neuen staatspolitischen sowie datenschutzrechtlichen Risiken nicht als gegeben.