Studierenden-Weblog in der Ostschweiz

Auf Initiative der Studentin Sara Bühlmann ist das Weblog Blogzeit entstanden. Studierende der FHS St. Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit, erhalten damit erstmals die Möglichkeit, sich über die Semester hinweg in einem Blog auszutauschen: über den Jargon der Fachwelt, über Fachliteratur, Lehrveranstaltungen usw. Das Blog ist seit wenigen Tagen aufgeschaltet.

Glücksblog: Versuch über das Glück

Gluecksblog.chEin kleines Experiment soll es werden, das neue Glücksblog. Das Konzept: Die Blog-Autoren durchforsten den täglichen Nachrichtenpool mit dem Ziel, ausschliesslich Positives herauszufiltern bzw. neu zu generieren. Doch was ist eine “positive” Nachricht? Bewertungsinstanz ist allein der publizierende Autor. “Dabei gehört es zum Spiel, einseitig positiv zu berichten. Ausgewogenheit ist mitnichten unser Ziel. Täglich gehen die Massenmedien mit uns eine Wette ein, welche lautet: Alles wird schlechter. Das Glücksblog setzt dagegen: Vieles wird besser.”

Ist dahinter ein politischen Programm oder eine neureligiöse Bewegung zu vermuten? Keineswegs. “Das Glücksblog ist ein Versuch über das Glück. Es soll Spass machen und ist für uns ein kleines Experiment”, erklärt tamür, einer der Autoren. “Wir lesen die Zeitung nun ‘gegen den Strich’, gegen die medial inszenierte Katastrophe des Alltags.”

Am frühen Abend hat sich die kleine Glücksblog-Gruppe gestern in St. Gallen getroffen und das Vorhaben einem Interessiertenkreis vorgestellt. Ein ganz und gar informelles Treffen, das von der positiven Resonanz gegenüber der Glücksblog-Idee geprägt war.

Frauen im Cyberspace

Im Budrich-Verlag hat Christina Schachtner aktuell ein Handbuch für Frauen herausgegeben: Erfolgreich im Cyberspace. Das Buch enthält Aufsätze, die Mädchen und Frauen dabei unterstützen, virtuelle Netzwerke aufzubauen, zu betreiben und zu nutzen. Mit dem inhaltlichen Bezug auf die Ostschweiz gibt es beispielsweise ein solches Netzwerk: www.ostschweizerinnen.ch. Dieses wurde vor vier Jahren von Veronika Longatti und Erika Bigler initiiert.

Von der Geräte- zur Systemwelt

Wie gehen Seniorinnen und Senioren an “den Computer” heran? Wo sehen Sie Fallstricke auf dem Weg zum erfolgreichen Umgang mit informatischen Systemen? Zurzeit sind wir an solchen Abklärungen, an Studien im Kleinformat. Wir arbeiten mit Gruppen von Seniorinnen und Senioren zusammen, die den Alltag weitgehend autonom bewältigen können sowie mit Gruppen, die sich im fragilen Rentenalter befinden. “Fragil” bedeutet hier: In Teilbereichen der Alltagsbewältigung eingeschränkt sind. Sehr grundsätzlich stellt sich die Frage, inwiefern und inwieweit heutige Rentnerinnen und Renter überhaupt anders als andere Altersgruppen an die Handhabung solcher Systeme herangehen. Weiterlesen

Der Spass der Kinder am Internet

Info-Sozial macht auf das Buch “Wie entdecken Kinder das Internet?” aufmerksam. Das Buch verarbeitet Beobachtungen bei 5- bis 12-jährigen Kindern:

“Auf die Frage ob Kinder auf eine andere Weise als ihre Eltern das Internet nutzen, würde die Mehrheit mit JA antworten, aber konkret begründen können die meisten diese Vermutung nicht. Also wie genau nutzen Kinder das Internet, was interessiert sie, was macht ihnen Spass und wo haben sie Probleme? Diese und viele weitere Fragen wollen die AutorInnen des vorliegenden Buches klären.”

Interessante Hinweise zum Thema bietet übrigens aktuell auch das Weblog Netzlernen.

Schriften des Deutschen Jugendinstituts Wiesbaden, 2004. ISBN 3-8100-4227-7 (Artikel erscheint auch beim Sozialjournal.ch)

“Gelöschtes” auch wirklich löschen

Das Problem ist bekannt. Eine gelöschte Datei kann grundsätzlich mit einfachen Mitteln rekonstruiert werden. Inzwischen stehen allerdings zahlreiche Tools zur Verfügung, die eine gelöschte Datei tatsächlich zu löschen vermögen (bzw. diese einfach mehrfach überschreiben und unkenntlich machen). Mit der Software Eraser, die in der Version 5.7. vorliegt, können auch die bereits gelöschten Dateien definitiv unkenntlich gemacht werden. Eraser ist Donateware, 2.7 MB gross und rasch installiert (Englisch). Weitere Informationen gibt es bei Incosec. Zum Download

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