Kafka im Netz

Diese Meldung will nicht zum Themenschwerpunkt passen, zu dem wir hier bloggen. Trotzdem die Meldung: Es gibt eine neue, gut gemachte Webseite zu Franz Kafka. Speziell die Fundstücke des Monates haben es mir angetan. Hinter dem Projekt ist kein geringerer als der Kafkaloge und Kafka-Biograf Rainer Stach (“Kafka. Die Jahre der Entscheidungen”, ISBN 3-10-075114-0).

PR-Leute und Weblogs

Der PR-Blogger Klaus Eck titelt: PR-Leute schauen auf Blogs. Dabei verweist er auf den PR-Trendmonitor und auf eine Grafik von News Aktuell. Nun kann man natürlich diese Grafik auch anders interpretieren:

Rund ein Viertel wird sich mit dem Thema erst noch auseinandersetzen. An Gelegenheiten dazu hätte es in der Vergangenheit nicht gefehlt. Fast 20 Prozent der Pressestellen wissen heute noch nicht, für was der Begriff “Weblog” stehen könnte. Wiederum 25 Prozent halten Weblogs eh für überbewertet.

Klaus Eck stellt die Studie in ein Verhältnis zu anderen Studien. Andere Untersuchungen haben offenbar noch deutlicher die Skepsis der PR-Fachwelt gegenüber Weblogs aufgezeigt. Ein lesenswerter Artikel

Idee vom freien Wissen

Wer in der Gegend von Graz lebt (oder zu reisen bereit ist), trifft dort vom 8. bis 11.9.2005 unter anderem auf Jimmy Wales, Gründer von Wikipedia, und Phil Zimmermann, Verschlüsselungsaktivist (Stichwort: PGP). Anlass ist das Elevate-Festival (auf dem Schlossberg). Wem das nicht Grund genug ist, sich für die Veranstaltung zu interessieren: Geboten wird auch ein interessantes Kulturprogramm. Die Details auf der Elevate-Webseite

Veröffentlicht unter Events

Beta 2 für OpenOffice

Die zweite Beta-Version von OpenOffice 2.0 ist erschienen. Eine der wichtigsten Änderungen gegenüber OpenOffice 1.x dürfte die Umstellung auf das XML-Dateiformat OpenDocument sein. Zudem wird in der neuen Version auch eine Datenbank mitgeliefert werden.

Veröffentlicht unter Tools

Military-Blogs unter Zensurdruck

Eigentlich wollten wir den SonntagsZeitungs-Artikel (28.8.2005, Bund Multimedia) über amerikanische Military-Blogs paraphrasieren. Genauer: Es geht um die Blog-Berichterstattung aus dem Irak. Nun hat uns das KBlog die Arbeit abgenommen. Es bleibt, darauf zu verweisen

Statt New Economy: Vertrauen und Authentizität

Die Humanisierung des Netzes – Der Mensch kehrt sein Innerstes nach aussen – falls er die Software beherrscht: Thomas Ley macht uns auf den Artikel von Mario Sixtus in DER ZEIT aufmerksam. (Danke!) “Für alteingesessene Netznutzer ist Nachsitzen angesagt. Eine E-Mail-Adresse zu besitzen und unfallfrei einen Web-Browser bedienen zu können genügt nicht mehr, um ‘drin’ zu sein. ‘Social Software‘, soziale Dienste und Anwendungen, verändern das Internet gerade gewaltig.” Der Artikel nimmt Bezug auf die Forschungen von Thomas N. Burg und geht auf die gesellschaftlichen Aspekte der Social Software ein:

“Plötzlich bestimmen nicht mehr die Schlagworte der New Economy den Ton im Netz. Die neuen Losungen lesen sich eher wie Begriffe aus einem humanistischen Lexikon: Von Vertrauen ist die Rede, von Reputation und Authentizität. Die Änderungen sind so gravierend, dass viele bereits vom ‘Web 2.0′ sprechen”, schreibt Sixtus, selber als Blogger tätig, in DER ZEIT.

Zum Artikel in DER ZEIT

WordPress im One-Klick-Verfahren

Auch die Schweizer Hoster gehen dazu über, Weblog- und CMS-Tools im Hosting-Angebot zu inkludieren. Metanet bietet neu die Möglichkeit, WordPress im One-Klick-Verfahren zu installieren. Webtools wie Mambo, Typo3, PhpWiki usw. gehören ebenfalls mit zu jedem Virtual-Hosting-Paket. Im Zuge der Webtool-Erweiterung ist auch die Anzahl der inbegriffenen Datenbanken erhöht worden. Für Fr. 7.70 können neu 5 MySQL-Datenbanken genutzt werden und 770 MB Speicher sind pro Alpha-Hosting-Account reserviert (Beta-Angebot: 1000 MB, 10 Datenbanken, Fr. 14.90).

Veröffentlicht unter Tools

Volks-CMS aus Dänemark

Zwar ist das Aufsetzen eines Content-Management-Systems (CMS) in den letzten Jahren einfacher geworden. WordPress (für Weblogs) oder Drupal sind Beispiele für relativ einfach zu installierende und zu nutzende Systeme. Dokumentationen sind inzwischen in den unterschiedlichen Sprachen verfügbar und Supportforen bieten effiziente Unterstützung. Doch wer für einen Verein, ein Projekt, eine Personal Webseite usw. mal rasch ein CMS braucht, kann zum Schluss gelangen: Auch diese Systeme sind noch zu kompliziert und/oder zu komplex. Und genau in diesem Fall drängt sich einem CMSimple auf. Simple, small und smart verspricht CMSimple zu sein. Und diese Beschreibung trifft vollumfänglich zu. Das Programm ist rund 50 KB gross (PHP) und benötigt keine Datenbank. Das Editieren von CMSimple-Seiten erinnert an die Wiki-Editierung: Es kann direkt in der Seite geändert und erweitert werden, ohne dass man mit einer der typischen Publisher-Oberflächen konfrontiert würde. Vorgestellt erhielt ich das Tool übrigens am Sozialinformatik-Abend vom vergangenen Freitag in St. Gallen. Dort waren nicht nur die vorgestellten Tools interessant, sondern auch das Essen excellent. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tools