Und weil wir gerade bei den Online-Tools für “Mindmapper” sind: Kostenloses Online-Mapping ist via Mind42 möglich. Der Service wird durch die Wiener Firma irian betrieben. Irian hat das Tool auch entwickelt. In zirka einer Minute ist der eigene Account erstellt. Der User trifft auf ein Tool, das über die zentralen Funktionen verfügt, Maps auch in wichtige Formate zu exportieren vermag (PDF, JPG, Freemind) und gut “in der Hand” liegt. Mind42 fährt seine Stärken vor allem beim kollaborativen Mapping aus. Insgesamt meine ich: ein empfehlenswerter Service.
Mindmeister ist eine inzwischen bewährte Lösung für das kollaborative “Online Mind Mapping” – und ist auch als GoogleApp erwerbbar. Allerdings ist Mindmeister eine proprietäre Lösung. Dies hat Vor- und Nachteile. WiseMapping bietet demgegenüber eine Open-Source-Alternative. Einerseits gibt es WiseMapping als Hosting-Service, anderseits als Tool für das Self Hosting. WiseMaps lassen sich in Freemind konvertieren, ebenso sind sie im PDF-Format nutzbar. Funktionenumfang wie Handling sind vielversprechend. Das Projekt befindet sich im Beta-Status.

Buchpräsentation in Rorschach: Stehreferat, Selina Ingold und Mark Riklin
Ueber knapp fünf Jahre hinweg haben Selina Ingold und Mark Riklin mit rund 500 Studierenden der FHS St.Gallen die Ostschweizer Stadt Rorschach zur Bühne verwandelt. Immer wieder von neuem, jeweils unter veränderten Perspektiven. Für Rorschach bot dies vielfältige Anlässe zur Selbstvergewisserung. Zu Prominenz brachten es die Alltagsgeschichten einer verkannten Stadt in der “Ostzone” der Schweiz: Alltagserzählungen, die lokal Bedeutung erlangen, oft flüchtig, vorläufig und verwegen – und von unschätzbarem Wert – sind.
Die “Stadtprojekte” waren gekoppelt an Social-Web-Aktivitäten. So kam beispielsweise das Weblog Quartierpalaver zustande. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete Dani Fels, Gemeinwesenarbeiter und Webaktivist.
Nun ist das Buch Stadt als Bühne, herausgegeben von Selina Ingold und Mark Riklin, erschienen, am vergangenen Donnerstag fand die Buchpräsentation statt. Gefördert wurde das Projekt durch die FHS St.Gallen. Der Rektor der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Sebastian Wörwag, betonte an der Buchvernissage die Bedeutung eines Bildungsverständnisses, das den öffentlichen Raum zum Schulzimmer macht.
Das Buch bietet übrigens auch von der Machart her einige Ueberraschungen. Etwas ganz Besonderes ist die japanische Bindung: Der Leser und die Leserin werden aufgefordert, zwischen den Seiten zu lesen. Wer das Buch vollumfänglich lesen will, ist auf einen Brieföffner angewiesen…
Rorschach kommt, seit die FHS St.Gallen einen Sitz in der Bodenseestadt hat, zu viel Aufmerksamkeit. Was hier geboten wird, ist mehr als Standortmarketing: Es ist die Arbeit an der “Stadtreputation”.
Im Weblog Netzlernen verweist Miriam auf einen Youtube-Beitrag zum Thema “Mind Mapping als Lernstrategie“.
Heute bin ich auf eine Studie (2007) von Jasmin Neuroth gestossen, welche Aussagen über Concept Mapping als Lernstrategie macht. Die Studie bezieht sich auf “Chemielernen”, einbezogen waren 177 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe dreier Gymnasien (Deutschland). Erschienen ist das Buch beim Logos-Verlag in Berlin.
Zu den Ergebnissen: Ein eindeutiger Vorteil bei den “Map-Generierern” zeigt sich bei der Nachhaltigkeit des Lernerfolgs nach vier Monaten. “Damit kann man den Schluss ziehen”, so die Autorin, “dass die Map-Generierer die Lerninhalte besser behalten, da sie selbst die Zusammenhänge in Form eines Maps darstellen und somit die Bedeutungen des Textinhalts vertiefen”.
Interessant und ungeklärt ist für mich die Frage, inwieweit sich die Ergebnisse auf Mind Mapping als Lernstrategie übertragen lässt.
Wer Concept Mapping nicht kennt, kann mit dem Tool CMap erste Versuche wagen. Der Selbsttest ist angesagt. Zum Download…
Siehe auch: Wissensdarstellungs-Tools
Die neue Version von Freemind 0.9, die RC 8 (“Vorversion”), ist via Heise verfügbar. Kleine Aenderungen gegenüber RC7, geeignet für alle, die das Neueste wollen… Direkt zum Download (kostenlos). Freemind ist ein Open-Source-Tool, mit dem sich Mindmaps erstellen lassen.
In der deutschen “Computerwoche” geht die Journalistin Renate Oettinger einer aktuellen Frage nach: “Welche Unterschiede gibt es bei der Führung jüngerer und älterer Arbeitnehmer?” Sinnfrage, Mentorship, Perspektivenwechsel usw. sind Stichworte zu diesem Text.
Unterschätzt wird meines Erachtens häufig, wie unterschiedlich männliche und weibliche Berufsbiografien verlaufen. Die “Altersfrage” wird nicht selten von der Genderfrage dominiert. Dies trifft übrigens auch ausgeprägt auf den Umgang mit “Technik” zu. Hinzu kommt der Aspekt, dass sich jüngere ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft nicht als “älter” sehen. Sinnvoll ist es, von den Vorstellungen des Alters auf eine Perspektive des Alterns umzustellen.
Zum Artikel unter computerwoche.de…
Am 28.5.2010 starb Rainer Langenhan im Alter von 57 Jahren. Er litt über längere Zeit an einer schweren Krankheit. Seine Handakte ist in Blogs der Blogwerkstatt oft zitiert. Unsere “Blogger-Wege” kreuzten sich vor rund acht Jahren. Ich denke an einen engagierten, freundschaftlichen und motivierenden Blogger-Kollegen zurück. Das Team von Medienpraxis.ch wird Rainer nicht vergessen. Unser Respekt und unsere Erinnerung bleiben.
Jan A. Poczynek bietet in seinem Blog einen interessanten Link (Video) und Kommentar zu einem Text des Soziologen Dirk Baecker. Dieser beschreibt das Surfen als eine “horizontale Vertiefung.” Baeckers Grundthese:
“Die Computergesellschaft wird sich von der Buchdruckgesellschaft der Moderne so dramatisch unterscheiden wie diese von der Schriftgesellschaft der Antike.”
Der direkte Weg ist (oft) der schnellste Weg. Das gilt auch für die Steuerung von Software. GoogleCL bietet die Möglichkeit, Google-Anwendungen via Kommandozeilenbefehle zu steuern. Beispiel für die Steuerung von Google-Tools gibt es im GoogleCL-Wiki. Wer mit Linux arbeitet, ist sich der Vorteile einer solchen Steuerungsoption bewusst.
2004 haben die Google-Gründer in einem Börsenbrief geschrieben: “Alle Informationen der Welt zu durchsuchen und zu organisieren ist eine ungewöhnlich wichtige Aufgabe, die von einem Unternehmen ausgeführt werden sollte, das vertrauenswürdig und am Gemeinwohl interessiert ist.” Dem gibt es nichts beizufügen…
Ein Swicki, also eine themenbezogene Suchmaschine, bietet die MindManager-User Group an. Die Methode des Mindmappings sowie die Software Mindmanager stehen im Mittelpunkt dieses Wissenspools. (Quelle: Mindjet-Weblog)
Google kündigt an, in der nächsten Version von Google Chrome die PDF-Funktionalität direkt einzubauen. Es soll künftig kein zusätzliches Plug-In mehr nötig sein.
Medienpraxis.ch zeigt sich ab heute in neuem Gewand. Auch der Motor wurde gewechselt, neu sorgt Wordpess 3.0 für den Antrieb.
Der “Marktleader” stellt nun ebenfalls Office-Software – eine abgemagerte Fassung von Office 2010 – kostenlos zur Verfügung. Doch die Presse reagiert teilweise skeptisch. Die renommierte deutsche Wochenzeitung DIE ZEIT beispielsweise fasst zusammen: “Im Vergleich mit den Google-Programmen kann Microsoft (aber) nicht mithalten”. Zum Artikel in DIE ZEIT…
Insgesamt wird die Frage, ob sich Google gegen den “Marktleader” langfristig durchhalten könne, weltweit kontrovers diskutiert. Zurzeit scheint mir Goolge besser aufgestellt. Anderseits ist die Marktmacht des “Marktleaders” nicht zu unterschätzen. Für Spannung ist gesorgt.